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Computerchip

Alltagsbezeichnung für integrierte Schaltkreise aus dem Englischen für Chip (engl. für Stückchen, Schnipsel, Splitter). Dabei sind auf wenigen Quadratmillimetern eine sehr hohe Zahl elektronischer Schaltungen auf einem Einkristall als Träger in einem komplexen Prozess der Chipherstellung aufgebracht. Als Träger fungiert heute zumeist Silizium. Ein Chip hat eine Dicke von höchstens 0,1 mm und eine Fläche zwischen 0,2 und rund 200 mm2.
Man unterscheidet je nach Funktionalität zwei Arten von Computerchips: die Speicher- und die Prozessorchips. Prozessorchips werden dort eingesetzt, wo Steuer- und Rechenaufgaben von Bedeutung sind, z. B. bei Registrierkassen, Haushaltsmaschinen, Personalcomputern und Herzschrittmachern. Auf Speicherchips können - wie der Name schon sagt - digitale Daten gespeichert werden.
Die extreme Miniaturisierung von elektronischen Bauteilen auf kleine Computerchips war der Ausgangspunkt der rapiden Entwicklung und Verbreitung von Computern.

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