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Nanotechnologie

Nanotechnologie (griech. nãnos = "Zwerg") ist ein Oberbegriff für unterschiedlichste Technologien, die als Gemeinsamkeit die Größenordnung ihres Arbeitsgegenstandes haben: Es geht um die Analyse und Bearbeitung von Materialien, die 1 bis 100 Nanometer beträgt. Ein Nanometer ist ein millionstel Millimeter. In der Nanotechnologie geht es um die Bearbeitung von Materie im atomaren Maßstab. Sie macht sich zunutze, dass - je nach Gestalt und Größe - Nanostrukturen und -teilchen besondere chemische, magnetische, optische, elektrische oder mechanische Eigenschaften haben. Ob zum Beispiel aus reinem Kohlenstoff Diamanten, Graphit, Kohlenstaub oder Nanoröhrchen entstehen, hängt allein von der räumlichen Anordnung der Kohlenstoffatome ab. Ähnliches gilt für andere Bereiche.

Die Nanotechnologie macht sich solche Eigenschaften gezielt zunutze, um neue Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen: Oberflächen können etwa mit Nanopartikeln kratzfest, antibakteriell und Schmutz abweisend gestaltet werden. In der Medizin lassen sich mit Nanopartikeln beispielsweise biokompatible Prothesen herstellen, die vom Körper nicht abgestoßen werden. Als Schlüsseltechnologie führt die Nanotechnologie zu Fortschritten in zahlreichen Forschungsfeldern, so unter anderem in der Energie-, der Umwelt-, oder der Informationstechnik.

Zum Artikel: Nanotechnologie - eine Zukunftstechnologie mit Visionen

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