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Silizium

Silizium (Si) ist ein chemisches Element in der 4. Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente. Es ist mit einem Anteil von 27,7 Prozent das zweithäufigste Element der Erdkruste (das häufigste ist Sauerstoff). Silizium wurde erstmals von dem schwedischen Chemiker Jöns Jacob Berzelius isoliert. Es kommt in der Natur nur zusammen mit Sauerstoff als Siliziumdioxid (SiO2) - das ist normaler Sand - oder mit Sauerstoff und anderen Elementen wie Aluminium, Magnesium, Kalzium, Natrium, Kalium oder Eisen als Silikat vor. Reines Silizium ist hart und dunkelgrau und hat einen metallischen Glanz. Es kristallisiert in der gleichen Gitterstruktur wie Diamant. Was Silizium für die Elektronikindustrie so wichtig macht: Es ist ein Halbleiter, dessen elektrische Eigenschaften durch die Zugabe winziger Mengen anderer Elemente (Dotierung) genau eingestellt werden können. So lassen sich der Widerstand und die Leitfähigkeit des Materials gezielt beeinflussen und damit verschiedenste elektronische Schaltungen realisieren.
Bei der Chipherstellung werden aus reinem Silizium zunächst streng geordnete Siliziumkristalle mittels eines bestimmten Verfahrens, der Epitaxie, hergestellt. Die Kristalle werden dann in Scheiben geschnitten und zu Wafern, Halbleiterscheiben aus Silizium, verarbeitet.

Zum Artikel: NanoFab - neue Wege in der Nanoelektronik

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