Ein Hologramm (griech. holos = ganz; gramma = Botschaft, Zeichen) ist ein dreidimensionales Abbild eines Objekts, d. h. es enthält im Gegensatz zum Foto auch räumliche Bildinformationen. Es wird folgendermaßen hergestellt: Durch den Einsatz von Spiegeln treffen Laserstrahlen zweifach auf eine Fotoplatte: zum einen zunächst auf ein Objekt und dann auf die Platte, zum anderen direkt auf die Platte. Dadurch entsteht eine Überlagerung von zwei Lichtfeldern - dreidimensionale Aufnahmen werden möglich. Gebrauch von Hologrammen machen nicht nur Kunst und Werbung, sondern in zunehmend Maße auch die Messtechnik. Um Veränderungen an Objekten zu messen, werden zunächst von einem Ausgangsmaterial Hologramme erstellt. Für die Messung wird das rekonstruierte Bild dann auf die Oberfläche des realen Objekts projiziert. So werden kleinste Formveränderungen oder Verschiebungen sichtbar. Bedeutend sind Hologramme auch für die Datenspeicherung. So ist es mit Hilfe von Hologrammen möglich, eine Vielzahl von Bildern oder eine ganze Bildserie auf einen Kristall zu übertragen und als Volumenhologramme zu speichern. In einem Kristall von der Größe eines Zuckerwürfels lassen sich so etwa 100.000 hoch auflösende Bildseiten gleichzeitig speichern. Da außerdem die Schärfentiefe bei Hologrammen nicht eingeschränkt ist, lassen sich kleinste Objekte mit hoher Auflösung abbilden.