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Chromosomen

Chromosomen (griech.: chromos = Farbe und soma = Körper) sind die Träger der Erbinformation. Sie kommen als langes DNS-Molekül in den Zellkernen von Organismen vor. Ihre Anzahl in der Zelle ist artspezifisch: Der Mensch besitzt beispielsweise 46 Chromosomen, das Schwein hat 42 und die Taube 16. In der Zelle existieren jeweils zwei identische Chromosomenpaare: Beim Menschen sind es somit 23 Paare. Davon sind zwei Chromosomen die Geschlechtschromosomen (Gonosomen), die anderen 44 Chromosomen werden unter der Bezeichnugn Autosomen zusammengefasst, die Erbinformationen für die Bildung der nicht vom Geschlecht abhängigen Proteine des Körpers enthalten.
Keimzellen - bei der Frau die Eizellen und beim Mann die Spermien - enthalten jeweils nur einen einfachen Chromosomensatz, also 23 Chromosomen. So wird gewährleistet, dass die bei der Verschmelzung der Keimzellen entstehende befruchtete Eizelle (Zygote) einen doppelten Chromosomensatz (46) hat und keinen vierfachen. Aus der Zygote entsteht dann nach vielen Zellteilungen zunächst ein Embryo und letztlich ein ausgewachsenes Individuum.

Zum Artikel: Genomforschung

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