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Polymere

Polymere (griech.: poly "viel"; meros "Teil") sind chemische Verbindungen, die aus Molekülketten oder stark verzweigten Molekülen (Makromoleküle) bestehen. Die Bildung dieser Ketten bezeichnet man als Polymerisation.
Die meisten Kunststoffe sind Polymere; hier sorgt Kohlenstoff für die Kettenbildung. Kunststoffpolymere können je nach ihren physikalischen Eigenschaften in drei Kategorien untergliedert werden: Thermoplaste, Duroplaste und Elaste. Doch auch natürliche Materialien wie etwa Kautschuk, Stärke oder Proteine gehören zu den Polymeren.
Polymere sind im täglichen Leben allgegenwärtig: Die Funktion lebender Organismen hängt wesentlich von Biopolymeren wie den Proteinen und der DNA ab. In der Technik finden Polymere Anwendung als Kunststoffe. Einige Polymere haben spezielle optische und elektrische Eigenschaften. Daraus ergeben sich völlig neue technische Möglichkeiten: So sind einige Kunststoffe dafür geeignet, elektrischen Strom in Licht umzuwandeln. Eine Zukunftsvision, die darauf beruht, ist etwa der Fernseher in Form einer zusammenrollbaren Plastikfolie.

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