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Fluoride

Fluoride sind die Salze der Fluorwasserstoffsäure (HF), auch als Flusssäure bekannt. Fluoride kommen überall in der Natur vor. So enthält Meerwasser etwa ein Milligramm gelöstes Fluorid pro Liter (1 mg F/l). Bestimmte Mineralien enthalten bis zu 5 Prozent Fluorid, gewöhnliche Felsgesteine bis zu 0,5 Prozent.
Fluoride bilden einen natürlichen Bestandteil aller Lebewesen. Sie sind am Aufbau aller verkalkten Gewebe beteiligt und kommen in den Zähnen aller Tiere, bei bestimmten Meertieren im Schuppenpanzer, bei den Wirbeltieren auch im Skelett, vor. Für den menschlichen Organismus sind Fluoride lebenswichtige Spurenelemente. Sie tragen zur Festigung von Knochen bei und stärken die Widerstandsfähigkeit der Zähne gegen Karies. Der Fluoridbedarf des Menschen ist je nach Alter und Geschlecht verschieden. Die tägliche Aufnahme von Fluorid kann durch angereichertes Salz oder Fluoridtabletten erhöht werden. Dies ist aber bei Erwachsenen mit ausgewogener Ernährung nicht notwendig. Bei zu hoher Dosierung kann eine Fluoridaufnahme auch schädlich wirken.

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