02.02.2006 [Pressemitteilung 014/2006]
Rachel: "Unkonventionelle Ideen zahlen sich in barer Münze aus"
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel will in der Wissenschaft stärker unkonventionelle Ansätze fördern. "Junge Wissenschaftler müssen ohne Grenzen im Kopf forschen können", sagte Rachel anlässlich der Abschlussbilanz mit den Preisträgern des BMBF-Wettbewerbs BioFuture am Donnerstag in Berlin.
Mit dem Wettbewerb BioFuture fördert die Bundesregierung exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Forschungsthemen im Grenzbereich der Biotechnologie und ihren Nachbardisziplinen. Die 51 ausgezeichneten Preisträger erhalten insgesamt 70 Millionen Euro bis zum Jahr 2010. Sie arbeiten eigenverantwortlich in einem Forschungsteam von bis zu sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für fünf Jahre zusammen.
Rachel bezeichnete den im April 1998 gestarteten Wettbewerb für junge Spitzenforscher als vorbildlich. "BioFuture setzt auf Kreativität sowie die originellsten und wissenschaftlich besten Ideen." Mit der Förderung erwürben die Teilnehmer auch unternehmerisches Handwerkszeug, was sich bereits in 11 erfolgreichen Firmengründungen zeige. Künftig solle der Wettbewerb noch stärker Talente aus dem Ausland nach Deutschland holen. Bislang komme schon mehr als jeder vierte BioFuture-Preisträger von ausländischen Einrichtungen.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.biofuture-wettbewerb.de/Home/
[PDF - 32,3 kB]
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