30.06.2006 [Pressemitteilung 116/2006]
Bundesforschungsministerin Annette Schavan sieht in der Medizinforschung einen neuen Trend hin zum Individuum. "Nachdem lange die Krankheit im Mittelpunkt stand, wendet sich die medizinische Wissenschaft wieder stärker dem einzelnen Menschen zu", sagte Schavan am Freitag anlässlich der Eröffnung des Genomforschungszentrums in Berlin-Buch.
Das neue 19 Millionen Euro teure Gebäude wurde gemeinsam aus Mitteln des Programms der Europäischen Union zur Förderung der Regionalen Entwicklung (10,6 Millionen Euro), des BMBF (6,5 Millionen Euro) sowie des Landes Berlin (1,9 Millionen Euro) finanziert. Das BMBF fördert die Forschung auf dem Campus mit jährlich rund 50 Millionen Euro.
Die Ministerin hob hervor, dass die Erforschung der genetischen Ursachen von Krankheiten eine stärker auf das Individuum zugeschnittene Therapie erlaube. Die Arbeiten des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin-Buch leisteten hierzu einen wichtigen Beitrag. Das neue Genomforschungszentrum werde ein integraler Bestandteil der biomedizinischen Forschung auf dem Campus sein. "Vor Ort werden die Ergebnisse der Forschung schnell in der klinischen Praxis eingesetzt," sagte Schavan.
Weitere Informationen unter:
bachtler@mdc-berlin.de
[PDF - 29,8 kB]
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(URL: http://www.bmbf.de/_media/press/Pm0630-116MDC.pdf)
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