27.09.2006 [Pressemitteilung 165/2006]
Staatssekretär Thomas Rachel trifft indischen Forschungsminister
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, spricht sich dafür aus, die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Indien zu stärken und Innovationen in Wissenschaft und Technologie zu fördern. Im Rahmen des sechsten Treffens des Deutsch-Indischen Komitees für Wissenschaft und Technologie in Neu Delhi lobte Rachel die engen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien. Eine wichtige Rolle für den bilateralen Austausch spiele die 2004 gestartete Initiative "Science Circle". "Der Science Circle ist ein Baustein, um den deutsch-indischen Dialog zu intensivieren." Hochrangige deutsche und indische Vertreter verschiedener Wissenschaftsbereiche nutzen diese Plattform, um ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu präsentieren und auszutauschen.
Bei seinen Gesprächen mit dem indischen Forschungsminister Kapil Sibal und namhaften Vertretern der Wissenschaft bezeichnete Rachel das Jahr 2006 als ein Jahr des intensiven politischen Austauschs zwischen Deutschland und Indien. Indien war im April Partnerland der Hannovermesse und ist es auch auf der Frankfurter Buchmesse. Vor allem die Gespräche zwischen dem indischen Premierminister Manmohan Singh und seinem Forschungsminister Sibal mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungsministerin Annette Schavan auf der Hannovermesse hätten gezeigt, wie wichtig der Dialog mit Indien ist: "Der wachsende Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland und Indien, insbesondere bei den Studierenden, zeigt die Bedeutung der bilateralen Kooperation. Die Zahl der indischen Studierenden in Deutschland ist von 520 im Jahr 1997 auf rund 4300 im Jahr 2005 gewachsen. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Zusammenarbeit mit Indien sich weiter positiv entwickeln wird." Deutschland ist nach den USA der zweitwichtigste Partner für indische Wissenschaftler. Dabei liegen die Schwerpunkte vor allem im Bereich Biotechnologie, Gesundheitsforschung, Weltraumforschung sowie Informationstechnologie, Umwelt- und Materialforschung.
Um die besondere Rolle Indiens als Partner in der Wissenschaft zu stärken, wird Bundesforschungsministerin Schavan Anfang des nächsten Jahres nach Indien reisen. Ziel wird es sein, im Rahmen des EU-Ratspräsidentschaft das 7. EU-Rahmenprogramm vorzustellen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Indien zu stärken.
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