02.10.2006 [Pressemitteilung 170/2006]
"Manfred Popp hat Wandel des Zentrums entscheidend geprägt"
02. Oktober 2006
170/2006
Dank an scheidenden Vorstand des Forschungszentrums Karlsruhe
"Manfred Popp hat Wandel des Zentrums entscheidend geprägt"
Der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Karlsruhe, Professor Manfred Popp, ist am 30. September im Alter von 65 Jahren aus seinem Amt ausgeschieden. "Manfred Popp hat maßgeblich zum Wandel des Zentrums von einem Kernforschungszentrum zu einer multidisziplinären Forschungseinrichtung mit internationaler Anerkennung beigetragen", so Professor Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Er dankte Professor Popp für sein großes Engagement für die deutsche Forschung: "Er hat das Forschungszentrum Karlsruhe erfolgreich durch eine schwierige Phase der Neuorientierung geführt. Ihm ist es stets gelungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für neue Ideen zu begeistern."
Der Physiker Popp leitete seit 1991 die Geschicke des Zentrums. In den Jahren 1972-1987 war er in verschiedenen Funktionen im Bundesministerium für Forschung und Technologie tätig und danach Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt und Reaktorsicherheit. Zu den größten Erfolgen von Manfred Popp zählt der Aufbau des Schwerpunktes Mikro- und Nanotechnologie des Forschungszentrums. In enger Zusammenarbeit mit der Universität Karlsruhe entstand mit dem 1998 gegründeten Institut für Nanotechnologie und dem DFG Center for Functional Nanostructures am Standort Karlsruhe innerhalb kürzester Zeit ein bedeutender Leuchtturm der Forschung. Eine international besetzte Perspektivkommission hat dem Forschungszentrum im März dieses Jahres erneut hohe wissenschaftliche Exzellenz und internationale Sichtbarkeit bescheinigt.
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