07.11.2006 [Pressemitteilung 193/2006]
Ob in der Chemie, der Elektronik oder der Optik, die Nanotechnologie spielt in vielen Forschungsbereichen eine große Rolle. Auch in der Wirtschaft entstehen zunehmend Innovationen durch Nanotechnologie. "Die Unterstützung für hoch qualifizierte Fachkräfte in der Nanotechnologie zählt zu den wichtigen Rahmenbedingungen, die den Erfolg dieser Technologie bedingen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag im Rahmen der zweitägigen Konferenz nanoDE in Berlin. Ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung ist der Wettbewerb NanoFutur, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereits zum zweiten Mal vergeben wird. Elf Preisträgerinnen und Preisträger werden in diesem Jahr mit insgesamt 16 Millionen Euro für fünf Jahre unterstützt, um eine eigene Nachwuchsgruppe aufzubauen.
Die ausgewählten Vorhaben umfassen ein breites Themenspektrum aus den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie: Von der Optik über Elektronik, Sensorik bis hin zu den Lebenswissenschaften und der Chemie befassen sich die Nachwuchsgruppen mit anwendungsorientierten Forschungsansätzen in den Nanowissenschaften. Die Auszeichnung NanoFutur soll vor allem den exzellenten Nachwuchs in der Nanotechnologie qualifizieren und seine beruflichen Perspektiven verbessern. Der Erfolg der ersten Runde: Bereits sieben Preisträger haben den Ruf auf eine Professur erhalten.
| ProjektleiterIn | Kurztitel des Projekts |
|---|---|
| Nanooptik | |
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Dr. Martina Gerken, Universität Karlsruhe, Lichttechnisches Institut |
Nanostrukturierte optoelektronische Bauelemente |
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Dr. Cedrik Meier, Universität Duisburg, Institut für Physik |
NanoPhox - Nanophotonik mit oxidischen Halbleitern |
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Dr. Dominik Schaniel Universität Köln, Physikalisches Institut |
Molekulare nanoporöse Hybridmaterialien für die nichtlineare Photonik |
| Nanoelektronik | |
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Dr. Mato Knez, MPI für Mikrostrukturphysik, Halle |
Funktionelle 3D-Nanostrukturen mittels Atomic Layer Deposition |
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Dr. Max Christian Lemme, AMO GmbH, Aachen |
ALEGRA - Alternative Werkstoffe für die Nanoelektronik: Graphen |
| Sensorik | |
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Dr. József Fortágh Universität Tübingen, Physikalisches Institut |
Molekulare Nanostrukturen und Quantengase - Nanotechnologie am Quantenlimit |
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Dr. Hao Shen, Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH, CVD Division |
MONOGAS - Design und Modifikation von Metalloxid-Nanodrähten für optische Anwendungen und die Gassensorik |
| Life Sciences | |
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Dr. Kannan Balasubramanian MPI für Festkörperforschung, Stuttgart |
Funktionalisierte Nanoröhren und Nanodrähte für die biochemische Analytik und medizinische Diagnostik |
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Dr. Guggi Kofod, Universität Potsdam, Institut für Physik |
Aktive Materialien aus weichen Nanokompositen mit hohem elektromechanischem Ansprechverhalten für künstliche Muskeln |
| Nanochemie | |
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Dr. Ralph Krähnert, Leibniz-Institut für Katalyse e. V. an der Universität Rostock (Außenstelle Berlin) |
Rationales Design poröser Katalysatorfilme im Nanometerbereich |
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Dr. Dmitry Shchukin, MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Golm |
Nanoskalige Hohlstrukturen mit eingebetteten Gastmolekülen für neue aktive Korrosionsschutz-Systeme |
[PDF - 36,3 kB]
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(URL: http://www.bmbf.de/_media/press/pm_20061107-193.pdf)
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