14.11.2006 [Pressemitteilung 201/2006]

Schavan: "Bedeutende bildungspolitische Initiative für Europa"

Europäische Bildungsminister einig über gemeinsamen Qualifikationsrahmen

Die Bildungsminister der Europäischen Union haben am Dienstag auf ihrer Tagung in Brüssel die Weichen für eine verstärkte Zusammenarbeit in der Bildungspolitik gestellt: Sie verständigten sich auf eine erste politische Einigung zum Vorschlag der Europäischen Kommission für einen Europäischen Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen (EQF). "Mit diesem Instrument haben wir eine der bedeutendsten bildungspolitischen Initiativen in Europa auf den Weg gebracht", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Dem Kommissionsvorschlag war eine umfassende Beteiligung der Mitgliedsstaaten und der europäischen Sozialpartner im vergangenen Jahr vorausgegangen. Mit dem EQF soll ein europäisches Bezugssystem für Qualifikationen entwickelt werden. "Abschlüsse sollen auf diese Weise besser miteinander vergleichbar sein", sagte Schavan. Das Konzept: Die in einem Bildungssystem erworbenen Qualifikationen sollen acht Niveaustufen zugeordnet sein. Nationale Qualifikationen werden damit in ganz Europa transparent, die Mobilität zwischen den europäischen Bildungssystemen und auf dem Arbeitsmarkt wächst.

Während der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 wird sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass der Ministerrat zusammen mit dem Europäischen Parlament den EQF rasch beschließt. Weitere Schwerpunkte der europäischen Bildungspolitik sind ein Europäischer Hochschulraum im Rahmen des Bologna-Prozesses und die Fortführung der Kooperation im Bereich der Berufsbildung (Kopenhagen-Prozess).

Weitere Informationen unter http://ec.europa.eu/education/policies/2010/et_2010_de.html

 

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