12.11.2007 [Pressemitteilung 226/2007]

Gemeinsam forschen zwischen Banlieue und Neukölln

Ministerinnen Schavan und Pécresse stärken beim Deutsch-Französischen Ministerrat die Zusammenarbeit in der Integrationsforschung / Besuch im Forschungszentrum für Sozialforschung Centre Marc Bloch

"Die Zusammenarbeit von Deutschland und Frankreich im Bereich der Forschung wird immer enger und erfolgreicher. Dazu tragen die Geistes- und Sozialwissenschaften einen erheblichen Teil bei. Das zeigt sich zum Beispiel bei der gemeinsamen Forschung über Migration und Integration am Centre Marc Bloch in Berlin", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Montag in Berlin. Anlass war der gemeinsame Besuch mit ihrer französischen Amtskollegin Valérie Pécresse im Deutsch-Französischen Forschungszentrum für Sozialwissenschaften Centre Marc Bloch.

Der Besuch war Teil des Programms zum Deutsch-Französischen Ministerrat, bei dem das Thema Integration im Mittelpunkt stand. "Migration und die Herausforderungen der Integration sind Teil unserer Realität und kein vorübergehendes Phänomen. Wir müssen alle Potenziale in unserer Gesellschaft nutzen und alle Talente fördern", betonte Schavan. Das Thema Integration sei gleichermaßen wichtig für die Bildungspolitik wie für die Forschungspolitik. Inzwischen sei eine Verankerung der Migrations- und Integrationsforschung in unterschiedlichen Fachdisziplinen zu beobachten. Schavan und die französische Ministerin für Hochschulen und Forschung Valérie Pécresse hoben in diesem Zusammenhang das erfolgreiche Konzept des von beiden Ländern gemeinsam geförderten Centre Marc Bloch hervor. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Vorstellung eines deutsch-französischen Forschungsprojekts, das die Ausbildungssituation  und die berufliche Eingliederung jugendlicher Migranten in Deutschland und Frankreich untersucht und vergleicht.
 
Das Centre Marc Bloch zeichnet sich durch beispielhafte Interdisziplinarität aus sowie durch die besondere internationale Öffnung und Ausstrahlung. Das Institut ist in den jeweiligen nationalen Forschungsnetzwerken verankert und darüber hinaus mit osteuropäischen Forschungseinrichtungen verbunden. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Geistes- und Sozialwissenschaften spielt eine zentrale Rolle.

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