02.03.2008 [Pressemitteilung 040/2008]
Hubschrauber in der Nähe der Forschungsstation Neumayer II abgestürzt
Mit Bestürzung und Trauer hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Nachricht von dem schweren Unglück in der Antarktis aufgenommen. Am Sonntag Vormittag waren bei einem Hubschrauberabsturz in der Nähe der deutschen Forschungsstation Neumayer II zwei Menschen ums Leben gekommen - drei weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Verletzten sind außer Lebensgefahr und werden auf der Krankenstation des Forschungsschiffes Polarstern behandelt. "Wir trauern um den Piloten des Hubschraubers und einen Wissenschaftler", sagte Ministerin Schavan. "Meine Gedanken sind in diesen Stunden besonders bei den Angehörigen der Toten. Den drei Verletzten, die auf der Polarstern versorgt werden, wünsche ich eine gute Genesung."
Wie das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung mitteilte, werden die Verletzten aus der Antarktis nach Südafrika ausgeflogen, sobald das Wetter es zulässt. Dies könne nach jetziger Wetterlage nicht vor dem 5. März geschehen. Die Ursache des Unglücks ist nach Instituts-Angaben noch unklar. Das Wetter war zum Zeitpunkt des Absturzes gut.
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