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09.11.2012 [Pressemitteilung 142/2012]

Europa kann mehr

Schavan wirbt bei Falling Walls Conference für stärkere Forschungsanstrengungen der EU / Ministerin: "Drei-Prozent-Ziel muss fest im Blick bleiben"

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat bei der Falling Walls Conference in Berlin mutige europäische Investitionen in Forschung und Entwicklung gefordert. "Europa kann mehr - davon bin ich überzeugt", sagte sie. "In den nächsten Jahren wird sich entscheiden, ob es uns gelingt, Europa zu einem interessanten und relevanten Partner im globalen Netzwerk der Forschung zu präsentieren". Deshalb müsse auch das in der Lissabon-Strategie der EU verankerte Ziel, drei Prozent des EU-Inlandsproduktes für Forschung und Entwicklung auszugeben, "fest im Blick bleiben". Auch beim aktuell diskutierten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union gehe es um die entscheidende Frage, aus welchen Quellen Europa Vorsorge für seine Zukunftsfähigkeit trifft. Schavan weiter: "In den Ländern der Europäischen Union steckt großes Potenzial an wissenschaftlicher Neugierde und Kreativität. Europa hat eine lange Wissenschaftstradition. Europa hat eine große Universitätstradition. Europa kann gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, mit richtigen Entscheidungen für Forschung und Entwicklung neue Kraftquellen erschließen. Dafür werde ich mich persönlich stark einsetzen."

Seit der Auftaktveranstaltung anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls am 9. November 2009 lädt die Falling Walls Foundation jährlich 20 der weltweit führenden Wissenschaftler zur Falling Walls Conference nach Berlin ein. Auch in diesem Jahr präsentieren Spitzenforscher aus aller Welt einem Publikum aus über 70 Nationen wegweisende Forschungsergebnisse. Ziel der Konferenz ist es, Lösungen für globale Herausforderungen wie Klima und Energieerzeugung, Gesundheit, Ernährung, Sicherheit, faires und nachhaltiges Wirtschaften aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht dabei das Überwinden von Barrieren in den Köpfen der Menschen, die sie in ihrem Denken und Handeln beschränken.
Die Falling Walls Conference wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die Arbeit der Stiftung Falling Walls Foundation wird von einer Vielzahl von wissenschaftlichen Einrichtungen unterstützt, darunter acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Leibniz-Gemeinschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem DAAD, der Körber-Stiftung, dem Lindauer Nobelpreisträgertreffen, der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften und dem Europäischen Forschungsrat.


Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bmbf.de/de/17463.php

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