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Nationale Wasserstoffstrategie: Grüner Wasserstoff als Energieträger der Zukunft : Datum: , Thema: Nachhaltigkeit

Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen. Der flexible Energieträger ist unverzichtbar für die Energiewende und eröffnet deutschen Unternehmen neue Märkte. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie machen wir Deutschland zu einem globalen Vorreiter.

Ein Wassertropfen, in dem die Welt abgebildet ist, perlt von einem Blatt. Ein Wassertropfen, in dem die Welt abgebildet ist, perlt von einem Blatt.
Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für die Energiewende: Klimafreundlich hergestellter "Grüner" Wasserstoff kann in Industrie und Verkehr dazu beitragen, CO2-Emissionen zu verringern. © bernie_moto@msn.com

Ob in der Industrie, im Verkehr oder im Wärmesektor: Wir brauchen grüne Energie in allen Lebensbereichen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Dafür müssen wir die Erneuerbaren auch in die Anwendungsfelder bringen können, die sich schwer oder gar nicht elektrifizieren lassen. Hinzu kommt: Deutschland wird auch in Zukunft auf Energieimporte angewiesen sein. Aber wir wollen die Abhängigkeit von Lieferanten fossiler Energieträger – Erdgas, Erdöl, Kohle – beenden. Wasserstoff ermöglicht es, grüne Energie aus sonnen- und windreichen Weltregionen zu importieren. Damit können wir gleichzeitig unsere Energieimporte diversifizieren.

Was ist Grüner Wasserstoff?

Grüner Wasserstoff ist der dringend benötigte Baustein für die sogenannte Sektorenkopplung und den Aufbau eines nachhaltigen, globalen Energiesystems auf Grundlage der erneuerbaren Energien. Grüner Wasserstoff wird – etwa durch Elektrolyse – klimaneutral aus erneuerbarem Strom erzeugt. Die Energie von Sonne und Wind können wir so mit einem vielseitig einsetzbaren Energieträger speichern, transportieren und je nach Bedarf einsetzen – etwa in Brennstoffzellen zur Erzeugung von Strom und Wärme oder in Industrieprozessen.

Gemäß dem Motto „Shipping the sunshine“ kann Grüner Wasserstoff in Regionen mit viel Wind, Sonne und Wasser produziert und von dort aus exportiert werden, um den Energiebedarf der Welt zu decken. Der globale Markt für Wasserstofftechnologien entwickelt sich bereits heute dynamisch. Deutsche Unternehmen haben gute Chancen, von diesem Wachstum zu profitieren.

Nationale Wasserstoffstrategie: Klimaschutz „made in Germany“

Technologien rund um den Grünen Wasserstoff sind daher von höchster Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung im Juni 2020 die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen. Diese wollen wir nach dem Regierungswechsel im vergangenen Jahr neu auflegen: noch ambitionierter, noch verbindlicher.

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie zeigt Deutschland, wie wir mithilfe von Grünem Wasserstoff in Industrie, Verkehr und Energiesystem unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten, die Klimaschutzziele erreichen und neue Märkte erschließen können. Dabei verfolgen wir einen systemischen Ansatz und denken Erzeugung, Transport, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff – einschließlich der internationalen Dimension – zusammen.

Die Nationale Wasserstoffstrategie verzahnt Klima-, Energie-, Industrie- und Innovationspolitik. Ziel ist es, Deutschland zu einem globalen Vorreiter bei Grünem Wasserstoff zu machen und langfristig die Marktführerschaft bei Wasserstofftechnologien zu erlangen und zu sichern. Klimaschutztechnologien „made in Germany“ sollen zu einem neuen Markenzeichen werden: Deutsche Forschung und Unternehmen gehören zur Weltspitze bei Wasserstofftechnologien und der Aufbau von komplexen Industrieanlagen ist eine Kernkompetenz unseres Anlagenbaus. Die einmalige Chance, mit unserem Know-How zum Ausstatter einer globalen Energiewende zu werden, gilt es zu nutzen.

Wasserstoffhandel: Partnerschaften in Europa und der Welt

Mithilfe der Forschung werden wir neue strategische Wasserstoff-Partnerschaften in Europa und der Welt aufbauen. Mit Australien und den Staaten des südlichen und westlichen Afrikas beispielsweise legen wir in Demonstrationsprojekten den Grundstein für einen internationalen Wasserstoffhandel. Damit werden neue Exportchancen und Absatzmärkte für innovative Technologieunternehmen aus Deutschland geschaffen.

Grüner Wasserstoff: Welche nationalen Projekte fördert das BMBF? : Datum: , Thema: nationale wasserstoffstrategie

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie stärkt die Bundesregierung die deutsche Wasserstoffforschung und bereitet Deutschlands Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft vor. Hier lesen Sie mehr über die Förderinitiativen des BMBF.

Grüner Wasserstoff: Welche internationalen Projekte fördert das BMBF? : Datum: , Thema: potenzialatlas wasserstoff

Deutschland kann den Bedarf an Grünem Wasserstoff nicht alleine decken. Die Bundesregierung setzt in der Nationalen Wasserstoffstrategie daher auf internationale Kooperationen – unter anderem mit Australien und Afrika. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wissenswertes zu Grünem Wasserstoff : Datum: , Thema: nationale wasserstoffstrategie

Die Bundesregierung hat die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen. Sie soll Grünen Wasserstoff marktfähig machen und seine industrielle Produktion, Transportfähigkeit und Nutzbarkeit ermöglichen. 15 Fragen und Antworten, um mitreden zu können.

Internationale Kooperationen Grüner Wasserstoff : Datum:

Mit einer neuen Rahmenbekanntmachung liefert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Grundlage für die Förderung internationaler Forschungskooperationen rund um das Zukunftsthema „Grüner Wasserstoff“.