117.500 Brücken spannen sich über deutsche Straßen und Täler

Im Projektkonsortium „C3“ arbeiten 110 Partner daran, mit besseren Materialien und Bauverfahren die  Sanierung von Brücken billiger zu machen.  Es wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Weiterentwickelt wird vor allem Textilbeton.

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67.000 Brücken in kommunaler Trägerschaft und 50.500 Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen spannen sich in Deutschland über Straßen, Flüsse und Täler. Meist bestehen sie aus korrosions-anfälligem Stahlbeton. Viele von ihnen sind zwischen 40 und 50 Jahre alt und müssen in den kommenden Jahren saniert oder sogar neu gebaut werden – womit enorme Kosten einhergehen*.

Im Projektkonsortium „C3" arbeiten 110 Partner gemeinsam daran, mit verbesserten Materialien und Bauverfahren die Kosten für Sanierung und Neubau von Brücken zu reduzieren. Weiterentwickelt wird vor allem der Textilbeton, der aus Beton und Carbonfasern besteht. Carbonbeton ist rostfrei, langlebig und sehr viel leichter als Stahlbeton. Zudem wird weniger Material benötigt, da die Tragfähigkeit von Carbon sechsmal höher ist als die von Stahl.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert C3 im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation" bis 2019 mit bis zu 45 Millionen Euro.