12 Prozent mehr Beschäftigte in Forschungsabteilungen in Unternehmen seit 2015

2015 arbeiteten 12 Prozent mehr Menschen in Forschung und Entwicklung als noch im Vorjahr. Das stärkt Deutschlands Position im Welthandel: Bei forschungsintensiven Waren nimmt Deutschland mit einem Anteil von 11,8 Prozent einen Spitzenplatz ein.

Eine Zentrifuge wird bestückt.
12 Prozent mehr Beschäftigte in Forschungsabteilungen in Unternehmen seit 2015 © Pexels | CC0

Forschung und Entwicklung sind in Deutschland eine Job-Maschine. Im Jahr 2014 waren mehr als 600.000 Personen in Forschung und Entwicklung tätig, davon über die Hälfte in der Wirtschaft. 2015 stieg die Zahl der Beschäftigten in den F&E-Abteilungen der Unternehmen sogar um knapp 44.400 auf fast 416.100. Eine Steigerung von 12 Prozent – der höchste Zuwachs in 20 Jahren.

Deutschlands Stärke in Forschung und Innovation schlägt sich auch im Welthandel für forschungsintensive Waren nieder: Mit 11,8 Prozent (2015) liegt Deutschland knapp hinter den USA mit 12,6 Prozent und deutlich vor Japan mit 6,3 Prozent. In Europa nimmt Deutschland damit den Spitzenplatz ein.

Dies sind Zahlen aus dem Bericht zur Hightech-Strategie, den das Kabinett im März beschlossen hat.

Die Hightech-Strategie bündelt seit drei Wahlperioden die Aktivitäten der Bundesregierung in Forschung und Innovation und setzt gemeinsame Ziele. 2014 startete die neue Hightech-Strategie mit sechs prioritären Zukunftsaufgaben: Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften und Energie, innovative Arbeitswelt, gesundes Leben, intelligente Mobilität und zivile Sicherheit.

Heute übergibt das Hightech-Forum, ein hochrangig besetztes Gremium, das die Umsetzung der Hightech-Strategie begleitet, in Berlin seine Handlungsempfehlungen für die zukünftige Innovationspolitik und Ausgestaltung der Hightech-Strategie an die Bundesregierung.