181 Start-ups sind bisher aus europäischen Innovationsschmieden hervorgegangen

Seit 2010 haben sich in Europa fünf große Innovationsschmieden gegründet: für Energie, Klima, Informationstechnologien, Rohstoffe und Gesundheit. Alle haben auch ein Standbein in Deutschland.

181 Start-ups sind bisher aus europäischen Innovationsschmieden hervorgegangen
181 Start-ups sind bisher aus europäischen Innovationsschmieden hervorgegangen © BMBF

Die  „Knowledge and Innovation Communities“, kurz KICs, sind die Innovationsschmieden des Europäischen Technologieinstituts (EIT),  in denen sich Hochschulen, Forschung und Industrie zusammenschließen, um gezielt neue Ideen für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Sie unterstützen Start-ups, wie beispielsweise die Firma Zaak Technologies mit Sitz in Zwickau: Die junge Firma hat ein Verfahren entwickelt,  mit dem aus Flugasche, die in großen Mengen bei der Verbrennung von Steinkohle anfällt, ein leichter, thermisch isolierender und ökologischer Sand hergestellt werden kann,  der im Gebäudebau eingesetzt werden kann.

Seit 2010 haben sich in Europa fünf große Innovationsschmieden  im Bereich Energie, Klima, Informationstechnologien, Rohstoffe für die Zukunft und im Gesundheitswesen gegründet. Alle haben auch ein Standbein in Deutschland. Aus ihnen gingen bisher europaweit insgesamt 486 Hochschulabschlüsse, 903 neue Geschäftsideen, 181 Start-ups und 142 neue Produkte oder Verfahren hervor.  Die KICs werden durch die Europäische Kommission gefördert.  Das BMBF unterstützt und begleitet die deutschen Bewerber für die KICs.