19.873 junge Flüchtlinge haben seit 2013 am Programm "Kultur macht stark" teilgenommen

Mit "Kultur macht stark" fördert das Bundesbildungsministerium kulturelle Bildungsangebote außerhalb der Schule für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dazu gehören Musikunterricht, Theateraufführungen und Museumsbesuche.

MÜNCHEN - DA BIN ICH Projekt im Rahmen von 'Kultur macht stark'
MÜNCHEN - DA BIN ICH. Projekt im Rahmen von "Kultur macht stark". © Thomas Dashuber, Residenztheather München

Damit richtet sich jede zehnte von derzeit 13.293 Maßnahmen auch an geflüchtete Kinder und Jugendliche. Mit 16,5 Millionen Euro hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) diese Maßnahmen bisher gefördert.

Aufgrund des großen Zuzugs von Flüchtlingen im Sommer 2015 wurde in "Kultur macht stark" verstärkt zu Maßnahmen für geflüchtete Kinder und Jugendliche aufgerufen. Seither hat sich die Zahl von Maßnahmen, an denen auch junge Flüchtlinge teilnehmen, vervierfacht. Ein Beleg für das große Engagement der vielen lokalen Initiativen und Einrichtungen vor Ort.

Mit "Kultur macht stark" fördert das BMBF kulturelle Bildungsangebote außerhalb der Schule für benachteiligte Kinder und Jugendliche, wie zum Beispiel Theateraufführungen, Museumsbesuche oder Musikunterricht. Die Projekte müssen in Zusammenarbeit verschiedener Initiativen durchgeführt werden. Dabei entstehen manchmal ungewöhnliche Allianzen, wie zum Beispiel die zwischen dem Chaos Computer Club und einem Theaterprojekt in Düsseldorf. Das Programm läuft noch bis Ende 2017, insgesamt stellt das BMBF dafür bis zu 230 Millionen Euro bereit.