39 Wissenschaftler haben Weihnachten an Bord des Forschungsschiffs Sonne verbracht

Dort, wo die australische und die pazifische Kontinentalplatte aufeinander stoßen, entstehen seit Jahrmillionen Vulkane. Nur vier der 30 größeren Vulkane ragen aus dem Wasser. Die Wissenschaftler auf dem Forschungsschiff wollen sie untersuchen.

FS Sonne
FS Sonne © Bild: Oliver Zielinski, ICBM, Universität Oldenburg

Weihnachten im Südpazifik: Seit dem 22. Dezember ist die Sonne im Südpazifik auf Forschungsfahrt, mit 30 Besatzungsmitgliedern, 39 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und einer Journalistin an Bord.

Die Expedition ist von der neukaledonischen Hauptstadt Nouméa zu dem Kermadec-Vulkanbogen gestartet, wo die australische und die pazifische Kontinentalplatte aufeinander stoßen. Dadurch entstehen dort seit Jahrmillionen Vulkane. Nur vier der 30 größeren Vulkane ragen aus dem Wasser. Viele dieser Unterwasservulkane sind aktiv und stoßen Thermalflüssigkeiten aus, die bis zu 300 Grad heiß sind.

Die Forscher wollen untersuchen, wie sich diese heißen unterirdischen Quellen auf die Lebewesen und ihre Umgebung auswirken, die dort besonders reich und vielfältig ist. Der Unterwasserroboter MARUM QUEST taucht zu diesen heißen Quellen hinab und nimmt Proben in bis zu 1.600 Metern Tiefe.