400.000 Studierende werden für die 21. Sozialerhebung angeschrieben

Wie finanzieren sich Studierende? Welche Lebenshaltungskosten haben sie? Die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks wird vom Bundesbildungsministerium gefördert. Zum ersten Mal können die Studierenden ausschließlich online Auskunft geben.

400.000 Studierende werden für die 21. Sozialerhebung angeschrieben
400.000 Studierende werden für die 21. Sozialerhebung angeschrieben © Thinkstock/Wavebreak Media

Im Sommersemester 2016 werden wieder Studenten und Studentinnen zur Teilnahme an der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) eingeladen. Die Sozialerhebung ist eine einzigartige Langzeituntersuchung, die es seit 1951 gibt. Gefragt wird nach dem Hochschulzugang, sozialer Herkunft, Studienfinanzierung und -verlauf, Erwerbstätigkeit, Wohnform, Mensanutzung, Information und Beratung. Diese Daten sind eine wichtige Grundlage um festzustellen, wo im Interesse der Studierenden Handlungsbedarf besteht. Das BMBF fördert die Untersuchung, durchgeführt wird sie vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Derzeit studieren rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland. Ausgewählt nach dem Zufallsprinzip, erhält davon rund jeder 6. von ihrer bzw. seiner Hochschule eine Einladung per E-Mail, sich an der Sozialerhebung zu beteiligen. So werden mehr als 400.000 Studierende angeschrieben, das sind 4,5-mal so viele wie bei der Vorgängerbefragung aus dem Jahr 2012.

Mit der 21. Sozialerhebung sollen erstmalig auch differenzierte Aussagen zu kleineren Gruppen von Studierenden möglich werden, etwa zu Studierenden mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, zu Studierenden mit Kind oder zu berufsbegleitend oder dual Studierenden.