44 Prozent der Promovierenden im Wintersemester 2014/15 sind Frauen

Exakte Informationen über Promovierende sind wichtig, um gute Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen.  Das Statistische Bundesamt hat sie auf Bitte des Bundesforschungsministeriums erhoben.

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Daten über Promovierende werden sowohl für die nationale als auch für die internationale Bildungsberichterstattung benötigt. Im Wintersemester 2104 /2015 gab es 111.400 immatrikulierte Promovierenden und weitere 84.800, die nicht an einer Universität eingeschrieben waren: Insgesamt also 196.200 Doktorandinnen und Doktoranden. Gegenüber dem Wintersemester 2010/2011 ist damit die Gesamtzahl der Promovierenden um 13.400 oder 7,3 Prozent gestiegen.

Erfreulich ist der Anteil von Frauen, die promovieren: 44 Prozent der Promovierenden sind Frauen, insgesamt 87.000. Dies liegt nur knapp unter dem Frauenanteil bei den Studierenden (48 Prozent). Die Mehrheit der Promovierenden steht in einem Beschäftigungsverhältnis: 64 Prozent sind an einer Hochschule und jeweils 5 Prozent an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder in der Wirtschaft beschäftigt.

Das Statistische Bundesamt hat auf Bitte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit sechs statistischen Landesämtern die Erhebungen zu den Promovierenden durchgeführt. Exakte Informationen über Promovierende sind wichtig, um gute Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen. Die UniWIND Koordinierungsstelle an der Uni Jena unterstützt die Datenerhebung mit Mitteln des BMBF.