50 mg/l Feststoffgehalt im Wasser auf Etappe fünf bei der Elbschwimmstaffel

Welche Folgen hat Mikroplastik im Wasser für Mensch und Umwelt? Das erforschen Wissenschaftler der TU Berlin bei Deutschlands größter Freiwasser-Schwimmstaffel – der Elbschwimmstaffel.

Forschungsschiff auf der Elbe bei Magdeburg
50 mg/l Feststoffgehalt im Wasser auf Etappe fünf bei der Elbschwimmstafel © BMBF / Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane

Von insgesamt drei Forschungsprojekten wird die Elbschwimmstaffel wissenschaftlich begleitet. Auch wenn das Wasser der Elbe inzwischen Badequalität erreicht hat, ist Forschung in den Bereichen Hochwasserrisiko- und Wasserqualitätsmanagement weiterhin erforderlich, um die nachhaltige Nutzung der Elbe auch in Zukunft zu gewährleisten.

Eines der drei Projekte wird von der TU Berlin geleitet. Dabei dreht sich alles um den Feststoffgehalt des Wassers. Das ist der Wert, der alle Inhalte des Wassers definiert, die nicht fließen – wie z.B. Mikroplastik, Makroplastik und Algen. Bei der 5. Etappe von Torgau nach Dommitzsch wurde beispielsweise ein Wert von 50 mg pro Liter gemessen. Mit den gemessenen Werten können die Forscher Rückschlüsse auf die Folgen von Mikroplastik für Mensch und Umwelt ziehen.

Für die beiden anderen Projekte sind das KIT und die TU Dresden zuständig. Während das KIT sich um die Dynamik der Wasserqualität kümmert, misst die TU Dresden die Fließgeschwindigkeit zur Hochrechnung für Hochwasserrisiko. Noch bis 12. Juli 2017 ist die Elbschwimmstaffel auf Tour. Danach werden alle Ergebnisse miteinander verglichen und ins Verhältnis gesetzt. In ihrem täglichen Forscherblog beschreiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, was sie entlang der Elbe entdecken: Hier geht es zum Forscherblog.