500.000 Kinder und Jugendliche haben an Projekten von "Kultur macht stark" teilgenommen

Die Beschäftigung mit Theater, Musik, bildender Kunst oder Literatur stärkt die Persönlichkeit und eröffnet neue Perspektiven. 94 Prozent der Bündnisse für Bildung erreichen Kinder und Jugendliche, die sonst nicht an kulturellen Angeboten teilnehmen.

© Berliner Süden / Jens Draser Schieb

Theater spielen, Hiphop tanzen, Museen besuchen oder ein Instrument lernen: Mit „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" fördert das BMBF kulturelle Angebote außerhalb der Schule. Die Workshops, Kurse oder Ferienfreizeiten richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren, die in sozial oder finanziell schwierigen Verhältnissen leben oder die wenig unterstützt werden, sich auch kulturell zu bilden.

Seit 2013 wurden mehr als 15.000 Angebote in ganz Deutschland gefördert, über 500.000 Kinder und Jugendliche nahmen teil. Dazu haben sich rund 7.000 „Bündnisse für Bildung" mit mehr als 20.000 Akteuren gebildet, denn um kulturelle Angebote machen zu können, müssen sich Initiativen, Museen, Musikschulen oder Bibliotheken zusammentun.

Die Beschäftigung mit Theater, Musik, bildender Kunst oder Literatur stärkt die Persönlichkeit und eröffnet neue Perspektiven. 94 Prozent der Bündnisse erreichen Kinder und Jugendliche, die sonst nicht an kulturellen Angeboten teilnehmen. Für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung hilft die Teilnahme, sprachliche und kulturelle Grenzen zu überwinden.

Aufgrund des großen Erfolges geht „Kultur macht stark" ab 2018 in eine zweite Förderrunde; das BMBF stellt dafür bis 2022 bis zu 250 Millionen Euro bereit.