500 3-Personen-Haushalte könnte die Brennstoffzelle im BMBF mit Energie beliefern

Das Bundesforschungsministerium trägt die höchste Auszeichnungsstufe nach dem Bewertungssystem „Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude“: Teil des Energiekonzepts ist eine energieeffiziente Brennstoffzelle, die mit Erdgas betrieben werden kann.

Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle im BMBF
Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle im BMBF © BMBF/Eva Blank

„Einladung zum Staatsbesuch": Am kommenden Wochenende lädt die Bundesregierung zum Tag der offenen Tür ein. Am 26. und 27. August können Besucher das Kanzleramt, das Bundespresseamt und 14 Ministerien erkunden – darunter auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Dort sind nicht nur Live-Schaltungen zum größten deutschen Forschungsschiff SONNE und zur Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis geplant, sondern auch Projekte zum Anfassen und Bestaunen vor Ort. So beispielsweise Roboterdame AILA, die Arbeiten an Orten ausführt, die für Menschen nur schwer zugänglich oder zu riskant sind.

Bei den 48 Hausführungen gibt es unter anderem Gelegenheit, einen Blick auf die Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle zu werfen. Sie ist ein Teil des Energiekonzepts, für das das Gebäude die höchste Auszeichnungsstufe „Gold" nach dem Bewertungssystem „Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude" erhalten hat. Die Brennstoffzelle hat eine elektrische Leistung von 250 kW (thermische Leistung: 160 kW, Nutzwärme 88/83°C) und liefert so viel Energie, dass 500 3-Personen-Haushalte versorgt werden könnten. Die hohe Betriebstemperatur von 650°C ermöglicht eine effiziente Abwärmenutzung bei ca. 400 °C und den Einsatz kostengünstiger Katalysatormaterialien.