80 Prozent der im Ausland studierenden Deutschen bleiben maximal sechs Monate

Internationale Erfahrungen werden immer wichtiger auf dem Arbeitsmarkt und in der Wissenschaft. Bund und Länder fördern daher seit 2013 mit einer gemeinsamen Strategie die Studierendenmobilität.

80 Prozent der deutschen Studenten bleiben maximal sechs Monate im Ausland zum Studium
80 Prozent der deutschen Studenten bleiben maximal sechs Monate im Ausland zum Studium © BMBF

Deutsche Studierende, die es zum Studium ins Ausland zieht, bleiben selten länger als sechs Monate. Der Großteil der auslandsmobilen Studierenden bleibt oftmals nur zwei Monate zum Studium. Diese Erkenntnis förderte der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Bericht „Wissenschaft weltoffen" zu Tage. Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Deutschen Zentrum und Wissenschaftsforschung (DZHW) zusammengestellten Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung werden jährlich in einem Bericht veröffentlicht. Die beliebtesten Länder für Auslandsaufenthalte waren dabei Großbritannien, Frankreich, Spanien und die USA. 2013 beschlossen Bund und Länder eine gemeinsame "Strategie der Wissenschaftsminister/-innen für die Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland". Ein Ziel ist die weitere Steigerung der Studierendenmobilität nach und von Deutschland ins Ausland. Durch Auslandsaufenthalte während des Studiums entwickeln angehende Akademikerinnen und Akademiker zusätzliche Kompetenzen. Zudem werden internationale Erfahrungen immer wichtiger auf dem Arbeitsmarkt und in der Wissenschaft.