82 Prozent der 14 bis 19 Jährigen sind mit digitalen Techniken motivierter Neues zu lernen.

Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sehen den Einsatz digitaler Technologien in der Bildung überwiegend positiv. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, der „Zukunftsmonitor“ des Bundesbildungsministeriums.

Eine Schülerin steht an der Tafel und zeichnet ein Flussdiagramm.
Eine Schülerin steht an der Tafel und zeichnet ein Flussdiagramm. © Thinkstock

Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage „ZukunftsMonitor", bei der 1.064 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 30 Fragen zum Thema „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt" beantwortet haben.* Die jüngsten Befragten waren 14 Jahre, die/der älteste Befragte 95 Jahre alt.

Grundsätzlich werden digitale Technologien positiv gesehen: Zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger verbinden damit in der Bildung eher Chancen als Risiken. Je jünger, desto positiver die Einschätzung der digitalen Technologien: 80 Prozent der 14 bis 39-jährigen finden, dass digitale Technologien das lebenslange Lernen erleichtern. Und 82 Prozent der 14 bis 19-Jährigen glauben, mit digitalen Techniken motivierter zu sein, neue Dinge zu lernen.

Das BMBF fördert bereits verschiedene Modellprojekte für die Entwicklung digitaler Lehr- und Lernformate in der beruflichen Bildung und in der Hochschullehre. Für die Schulen hat das BMBF vergangene Woche den Vorschlag für einen DigitalPakt#D mit den Ländern vorgelegt, damit die Schulen in Deutschland in Zukunft fit für die Digitalisierung sind.

Der ZukunftsMonitor ist Teil der Bürgerdialoge des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, in denen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft miteinander ins Gespräch kommen. „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt" wird am nächsten Bürgerdialog am 24.10.2016 im BMBF diskutiert.

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