Tenure-Track-Professur: Antragsfrist ist der 6. Juni 2017

Mehr Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Das Bundesforschungsministerium hat die Förderrichtlinie zum neuen Tenure-Track-Programm veröffentlicht.

Karriere an der Universität: die Tenure-Track-Professur © istockphoto.com/asiseeit

Die Tenure-Track-Professur wird die vorhandenen Karrierewege an deutschen Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ergänzen. Damit beginnt ein grundlegender Strukturwandel. Denn mit dem neuen Bund-Länder-Programm wird der Weg zur Professur für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler transparenter und planbarer.

Anträge bis zum 6. Juni 2017

Die Universitäten können ab sofort Konzepte zur Umsetzung der Tenure-Track-Professur entwickeln und bis zum 6. Juni 2017 Mittel für neue Tenure-Track-Professuren beantragen.

Wissenschaftssystem attraktiver

Mit der Tenure-Track-Professur wird ein international bekannter und akzeptierter Karriereweg zusätzlich zum bisherigen Berufungssystem flächendeckend eingeführt. Damit wird die die internationale Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems nachhaltig erhöht.

Tausend Professuren

Ab 2017 und über eine Laufzeit von 15 Jahren wird der Bund das Programm mit einer Milliarde Euro unterstützen. Insgesamt sollen im Programm tausend Tenure-Track-Professuren gefördert werden.

Familie und Beruf

Das Tenure-Track-Programm fördert auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bei Geburt oder Adoption eines Kindes kann die Bewährungsphase bei weiterer Förderung durch das Tenure-Track-Programm verlängert werden. Denn Kinder und die Gründung einer Familie sollen die Chancen auf eine Professur auf Lebenszeit nicht mindern.