„Alleine können wir es nicht schaffen“

Staatssekretär Georg Schütte empfängt die Bildungs- und Wissenschaftsattachés der ausländischen Botschaften in Berlin. Er stellt die kommenden Schwerpunkte des BMBF vor, das insgesamt 850 Millionen Euro für die internationale Zusammenarbeit ausgibt.

Die Welt zu Gast im BMBF: Staatssekretär Georg Schütte hat zu Beginn des Forschungsjahres 2019 die Bildungs- und Wissenschaftsreferenten der ausländischen Botschaften sowie Vertreterinnen und Vertreter von Forschungsorganisationen und Projektträgern begrüßt. Schütte suchte den Dialog mit den mehr als 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter 44 Botschafter, über die Prioritäten in Bildung und Forschung.

„Für uns ist das eines der Highlights zu Beginn des Jahres“, sagte Schütte bei dem Empfang, den er selbst 2009 ins Leben gerufen hatte. „Wir brauchen diese Zusammenarbeit, denn alleine können wir es in Deutschland nicht schaffen“, so der Staatssekretär.

Wie wichtig die Vernetzung ist, zeigt auch ein Blick auf die Zahlen: 850 Millionen Euro investiert das BMBF, um internationale Projekte voranzutreiben. Als ein besonders wichtiges Vorhaben nannte Schütte den Global AMR R&D Hub mit Sitz in Berlin. Das ist ein Projekt, das ein weltweites Problem in den Fokus gerückt hat: antimikrobielle Resistenzen (AMR), also Keime, gegen die nicht einmal mehr Antibiotika helfen. Am AMR R&D Hub, an dem unter anderem auch Russland, China, USA und Frankreich mitwirken, wird die internationale Forschung gebündelt mit dem Ziel, neue Therapien und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.