Allianz für Aus- und Weiterbildung

Mehr Jugendliche für die duale Ausbildung begeistern, Aufstiegschancen verbessern, gleiches Ansehen für die berufliche und akademische Bildung: Das sind die Ziele der Allianz für Aus- und Weiterbildung.

Besonders in den technischen Berufen ist Nachwuchs gefragt: Eine angehende Medizinisch-Technische Laborassistenten übt unter Anleitung ihrer Ausbilderin das Pipettieren. © dpa/picture-alliance

Die duale Berufsausbildung ist eine wichtige Grundlage, um den Fachkräftebedarf künftig zu sichern. Um die berufliche Ausbildung in Deutschland zu stärken, hat die Bundesregierung im Dezember 2014 gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit sowie Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Länder die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ beschlossen. Nun wird die Allianz für die Jahre 2019 bis 2021 fortgesetzt. Durch die Unterzeichnung der neuen Vereinbarung der Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 - 2021 legen die Partner ein gemeinsames Bekenntnis zur Stärkung der beruflichen Bildung ab.

Ziele der Allianz

Die Neuauflage der Allianz für Aus- und Weiterbildung ab 2019 verfolgt drei übergeordnete Ziele:

  1. Mehr Betriebe und Jugendliche zusammenbringen und in der Ausbildung halten
  2. Attraktivität und Qualität der dualen Ausbildung weiter steigern
  3. Berufliche Fortbildung stärken und die höherqualifizierende Berufsbildung voranbringen.

Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung

In der Laufzeit bis 2018 hat die Allianz für Aus- und Weiterbildung vielfältige Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung auf den Weg gebracht. Hierzu zählen

  • ein Ausbau des bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes,
  • ein gemeinsames Konzept zur Vermittlung und Nachvermittlung von jungen Menschen in Ausbildung,
  • das Förderinstrument der Assistierten Ausbildung zur Unterstützung von jungen Menschen mit schlechten Startchancen und Betrieben bei der Ausbildung und
  • verbesserte Zugangsmöglichkeiten zu ausbildungsbegleitenden Hilfen.