Allianz für Aus- und Weiterbildung: Startschuss für die „Woche der Ausbildung 2016“ der Bundesagentur für Arbeit

"Zukunft braucht Ausbildung“ – unter diesem Motto startet heute die diesjährige Woche der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Auszubildende im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in einer ÜBS
Auszubildende im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in einer ÜBS © Thinkstock

Vom 7. bis 11. März werben Regionaldirektionen, Arbeitsagenturen sowie Jobcenter auf regionaler Ebene für die duale Berufsausbildung und informieren über deren Chancen genauso wie zu Karrierewegen. Es ist die erste von vier sogenannten Wellen, die die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung vereinbart haben, um ausbildungsinteressierte Jugendliche und Betriebe zusammenzubringen. Weitere „Wellen“ sind jeweils Aktionen für junge Menschen und Betriebe direkt vor und nach den Sommerferien sowie im Spätherbst.

Ausbildung ist der Grundpfeiler einer erfolgreichen Zukunft – für Betriebe und Jugendliche gleichermaßen. Unternehmen sind heute mehr denn je auf qualifiziertes Personal angewiesen. Mit einer betrieblichen Ausbildung sichern sie sich frühzeitig künftige Fachkräfte. Gleichzeitig eröffnen sich jungen Menschen vielfältige Chancen für ihr Berufsleben. Es zahlt sich für sie auch langfristig aus: Wer sich in seinem Beruf gut auskennt und auch nach der Lehre durch Weiterbildung am Ball bleibt, kann es mit einem der derzeit 327 dualen Ausbildungsberufe weit bringen.

Die Berufsausbildung zu stärken und noch attraktiver zu machen, ist das gemeinsame Ziel von Bund, Wirtschaft, Gewerkschaften, Ländern und BA. „Wir wollen Betriebe und junge Menschen enger zusammenbringen und die Vorteile einer Berufsausbildung noch stärker sichtbar machen“, so die Akteure der Allianz für Aus- und Weiterbildung, „deshalb unterstützen wir die Woche der Ausbildung der BA.“

Am 12. Dezember 2014 haben Bund (u.a. Bundesbildungsministerium), Wirtschaft, Gewerkschaften und Länder die Allianz für Aus- und Weiterbildung unterzeichnet. Sie folgt auf den "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs", der Ende 2014 ausgelaufen ist.