Als Tischler in Kanada? Als Hotelmanager in Südkorea?

Die IBS - Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung - informiert über berufsbezogene Auslandsaufenthalte. Finanziell gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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Internationale Berufskompetenz erwerben

Zu einer zukunftsfähigen Berufsausbildung gehören heute Lernphasen im Ausland. Sie machen eine Ausbildung attraktiver und bereiten junge Menschen auf das Leben und Arbeiten in Europa und in einer globalisierten Welt vor. Der Deutsche Bundestag setzte eine Zielmarke mit der Empfehlung, dass die Zahl der Auszubildenden mit Auslandserfahrung bis zum Jahr 2020 kontinuierlich auf 10 Prozent gesteigert werden solle.

Auch qualifizierte Fachkräfte suchen nach Wegen, internationale Berufskompetenz zu erwerben oder gezielt auszubauen. Denn die Anforderungen am Arbeitsplatz werden durch die Globalisierung zunehmend internationaler, zum Beispiel hinsichtlich des Umgangs mit ausländischen Kundinnen und Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen. Gleichzeitig sind insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen und berufliche Schulen auf Rat bei der organisatorischen Verankerung internationaler Ausbildungsaktivitäten angewiesen. Zudem schaffen entsprechende Erfolgsgeschichten ein Alleinstellungsmerkmal – ein Aspekt, der angesichts des Fachkräftemangels mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Mit ihren Netzwerk- und Impulsveranstaltungen ist die IBS Mittlerin für den bundesweiten Erfahrungsaustausch zur Internationalisierung der Berufsausbildung.

Serviceangebote der IBS

Die IBS ist für Personen in allen beruflichen Bildungsphasen interessant. Ihr Online-Angebot bündelt und veranschaulicht Informationen, die bei der Planung und Durchführung berufsbildender Auslandsaufenthalte helfen. Herzstück des Informationsangebots ist die IBS-Datenbank. Sie macht nutzbare Programme und Finanzierungshilfen an einem Ort abrufbar und vergleichbar. Ergänzt wird das Online-Angebot durch eine Beraterlandkarte für die Suche nach geeigneten Ansprechpersonen in der Region. Die persönliche Beratung über eine Telefon-Hotline rundet das Angebot ab.

Weltweit berufliche Erfahrung sammeln

Mit dem neuen Pilotprojekt Ausbildung Weltweit haben Auszubildende die Chance, Lernaufenthalte in außereuropäischen Ländern zu absolvieren. Unternehmen in Deutschland werden dabei unterstützt, ihre angehenden Fach- und Führungskräfte und das Bildungspersonal für den globalen Markt fit zu machen. Antragsberechtigt sind Ausbildungsunternehmen und andere nicht-schulische Einrichtungen der Berufsbildung.