Auftakt für den Pharma-Dialog der Bundesregierung mit Vertretern der Industrie, Wissenschaft und Gewerkschaft

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie,  Uwe Beckmeyer, haben heute den Startschuss für den Pharma-Dialog mit Vertretern der Arzneimittelhersteller und der Wissenschaft gegeben. Ziel des Pharma-Dialogs ist es, den Pharma-Standort Deutschland in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion zu stärken, um auch weiterhin eine flächendeckende, qualitativ hochwertige und sichere Arzneimittel-Versorgung in Deutschland sicherzustellen.

Dazu Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Unsere steigende Lebenserwartung beruht zu einem erheblichen Teil auf der Entwicklung neuer Medikamente. Damit sich die Patientinnen und Patienten auch in Zukunft auf hochwertige Medizin verlassen können, brauchen wir weiterhin einen starken Pharma-Standort Deutschland. Wir brauchen gute Bedingungen für Forschung und Entwicklung genauso wie einen Austausch über drängende Fragen, wie den Umgang mit Lieferengpässen und den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen. Der Pharma-Dialog bietet uns dafür eine Plattform.“

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka erklärte: „Wenn wir die Leistungsfähigkeit der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung erhöhen, unterstützen wir nicht nur den Standort Deutschland. Wir schaffen außerdem die Voraussetzungen für eine bessere Medizin. Wirkstoffforschung und Arzneimittelentwicklung nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Gemeinsam mit Wissenschaft und Arzneimittelherstellern wollen wir die Chancen besser nutzen, die wir in Deutschland durch eine erstklassige Forschungslandschaft haben. Auch deshalb ist dieser Dialog über die Rahmenbedingungen der Arzneimittelentwicklung so wichtig.“

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hob hervor: „Die pharmazeutische Industrie in Deutschland trägt mit seit Jahren etablierten Arzneimitteln und Arzneimittelinnovationen ganz wesentlich zu einer hochwertigen Versorgung der Patientinnen und Patienten bei. Sie ist ein solider Arbeitgeber und wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor und löst erhebliche Umsatz- und Beschäftigungseffekte auch in Zulieferbranchen aus. Ziel einer modernen Industriepolitik muss es daher sein, angemessene und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und diese regelmäßig und im Dialog zu überprüfen.“

Auf der heutigen Auftaktveranstaltung in Berlin soll eine Standortanalyse vorgenommen werden. In den drei darauffolgenden Dialog-Runden werden bis Anfang 2016 entlang der Wertschöpfungskette zahlreiche weitere Themen erörtert, beginnend mit der Forschung und Entwicklung von Innovationen, über regulatorische Rahmenbedingungen bis hin zu Trends und Zukunftsbereichen im Arzneimittelsektor und möglichen Folgen für den Innovations-, Beschäftigungs- und Produktionsstandort Deutschland.

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