Ausschreibung Nachfolgebau Polarstern

Das Bundesforschungsministerium plant den Neubau eines eisbrechenden Polarforschungs- und Versorgungsschiffs. Der Projektname  ist „POLARSTERN II“. Es soll in Arktis und Antarktis eingesetzt werden und die Forschungsstation „Neumayer III“ versorgen.

In Umsetzung der vom Wissenschaftsrat im Dezember 2010 verabschiedeten „Empfehlungen zur künftigen Entwicklung der marinen deutschen Forschungsflotte vom Dezember 2010“ plant das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Ersatz für das vorhandene Polarforschungsschiff „POLARSTERN“ den Neubau eines eisbrechenden Polarforschungs- und Versorgungsschiffs, Projektname  „POLARSTERN II“ für die arktischen und antarktischen Einsatzgebiete sowie für die Versorgung der Forschungsstation „Neumayer III“ in der Antarktis.

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Neubau und die betriebsfertige Lieferung des Forschungsschiffes POLARSTERN II. Dies beinhaltet alle erforderlichen Leistungen, um das Schiff mangelfrei, komplett und betriebsbereit so herzustellen, dass es den umfangreichen Anforderungen an die bestimmungsgemäße Nutzung im wissenschaftlichen sowie im Versorgungsbetrieb gerecht wird.

Eigentümerin des Nachfolgebaus der Polarstern wird die Bundesrepublik Deutschland sein.

Mit einem Abschluss des Verhandlungsverfahrens ist im Jahr 2019 zu rechnen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind Details des Verhandlungsverfahrens aus vergaberechtlichen Gründen vertraulich – es dürfen hierzu über die genannten, allgemeinen Angaben hinaus keine Auskünfte erteilt werden.

Der Bund wird den Nachfolgebau POLARSTERN II dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), zur Nutzung überlassen, um neben der Erforschung der Polarmeere auch die Versorgung der permanent besetzten Forschungseinrichtung in der Antarktis - Neumayer-Station III - sicher zu stellen.