Außenminister Costa Ricas zu Gast im Bundesforschungsministerium

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der Außenminister Costa Ricas, Manuel González Sanz, haben in Berlin über die Zusammenarbeit beider Länder in der beruflichen Bildung und der Innovationsförderung gesprochen.

Bundesministerin Johanna Wanka mit Manuel González Sanz, Außenminister Costa Ricas, in Berlin. © BMBF

Innovationsförderung und berufliche Bildung – Costa Rica ist an einem Austausch mit Deutschland zu diesen Themen besonders interessiert. Mit dem Ziel noch enger zusammenzuarbeiten, haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Manuel González Sanz, Außenminister Costa Ricas, in Berlin vereinbart, dass sich Experten der beruflichen Bildung beider Länder regelmäßig austauschen.

Der Besuch des Außerministers knüpft an die Reise von Bundesministerin Wanka nach Lateinamerika im Februar dieses Jahres an. Wanka und ihre Amtskollegin Sonia Mora hatten eine gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit in der Berufsbildung unterzeichnet. Costa Rica will das System der beruflichen Bildung nach deutschem Vorbild ausbauen.

Weiterhin sind Initiativen zur gemeinsamen Forschungsförderung angedacht. Diese sollen bei einer vom Bundesforschungsministerium gemeinsam mit dem costa-ricanischen Forschungsministerium organisierten Konferenz konkretisiert werden. Die Zusammenarbeit mit Costa Rica wird nicht zuletzt dadurch erleichtert, das über 20 Prozent des promovierten Personals an den öffentlichen Universitäten Costa Ricas ihren akademischen Grad in Deutschland erworben haben.