Bald sollen die besten Batterien für Elektroautos aus Deutschland kommen

"Wir haben den Anspruch, Leitanbieter zu sein", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka beim "Batterieforum Deutschland" in Berlin. Die Batterieforschung ist ein Aushängeschild des Ministeriums.

Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, spricht auf dem Batterieforum
Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, spricht auf dem Batterieforum © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die aktive Klimaschutzpolitik ist für Deutschland eine große wirtschaftliche Chance. Sie bietet die Möglichkeit, unser Wissen, unseren technologischen Vorsprung und unsere Innovationsfähigkeit zu zeigen und Märkte nicht nur mitzugestalten, sondern auf einigen Feldern sogar Leitmärkte zu schaffen.

Dazu gehört auch die Elektromobilität. Der deutsche Automobilbau ist Nummer eins in der Welt und eine der stärksten Wirtschaftszweige Deutschlands. Darum sollte auch die Technologie, die für Elektrofahrzeuge notwendig ist, aus Deutschland kommen. Das gilt besonders für automobiltaugliche Batteriezellen. Das ist der Grund, warum das Bundesforschungsministerium die Batterieforschung für Elektromobilität zu einem Aushängeschild gemacht hat. In Ulm und Münster wurden Helmholtz-Institute zur Batterieforschung gegründet und Forschungslücken schon geschlossen. Am Zentrum für Sonnenergie- und Wasserstoffforschung in Ulm wurde zudem eine wichtige Forschungsproduktionslinie für große Batteriezellen aufgebaut.

Es sei im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland, dass automobiltaugliche Zellen der zukünftigen Batteriegeneration in Deutschland gebaut würden, sagte Bundesministerin Johanna Wanka beim "Batterieforum Deutschland" in Berlin. "Wir haben den Anspruch, Leitanbieter in der Elektromobilität zu sein", sagte die Ministerin.

Ziel des "Batterieforums Deutschland" ist es, dem Dialog zwischen Unternehmen, Forschung und Politik eine Plattform zu bieten. Hochrangige Vertreter aus Industrie und Wissenschaft beleuchten das Thema Batterien aus unterschiedlichen Perspektiven und geben damit einen Überblick zur aktuellen Lage.