Berufliche Bildung

Die berufliche Bildung ist ein Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das BMBF arbeitet gezielt an der Weichenstellung für eine attraktive Berufsbildung, die jetzt und auch in Zukunft stark ist.

Berufliche Bildung ermöglicht es jedem Einzelnen, seine Talente zu entfalten und den Lebensweg zu gehen, der zu ihm passt. © Adobe Stock / Getty Images

Insbesondere die duale Ausbildung ist weltweit gefragt. Mit ihrer Kombination aus betrieblicher Praxis und Berufsschule bietet sie Jugendlichen beste Voraussetzungen für den Start ins Arbeitsleben. Attraktive Aufstiegsmöglichkeiten schließen sich an.

Berufsbildung in Zahlen

722.684 Anfängerinnen und Anfänger starteten im Jahr 2018 eine Berufsausbildung. Mehr als Zweidrittel davon (494.539 Personen bzw. 68,4%) entschieden sich für eine duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung (+8.111 bzw. +1,7 % gegenüber 2017). Eine schulische Berufsausbildung in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen begannen 178.718 (24,7 %) junge Menschen (+3.707 bzw. +2,1 %). In sonstige schulische Berufsausbildungen mündeten 49.427 (6,8 %) Anfängerinnen und Anfänger ein (-1.547 bzw. -3,0 %). Mehr zum Berufsbildungsbericht 2019 lesen Sie hier.

Erfolgreiche Berufsbildung benötigt moderne Rahmenbedingungen und gesetzliche Grundlagen. Hier ist das BMBF z.B. mit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) aktiv.

Mit zielgerichteten Förderaktivitäten stärkt das BMBF die Berufsbildung von der Berufsorientierung bis zum Fortbildungsabschluss, für die Auszubildenden und die Betriebe.

Die Initiativen engagieren sich für:

  • die Fachkräftesicherung,
  • den Abbau von regionalen und berufsfachlichen Passungsproblemen auf dem Ausbildungsmarkt,
  • die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung,
  • die Modernisierung der beruflichen Bildung vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Arbeitswelt.