Berufsbildungsforschung

Zu aktuellen und möglichst zeitnah zu behandelnden Forschungsfragen der Berufsbildung führt das BMBF - neben der fortlaufenden Berufsbildungsforschung des Bundesinstituts für Berufsbildung – eigene Forschungsaktivitäten durch.

Guter Einstieg in die Arbeitswelt: die berufliche Bildung © Thinkstock/Katarzyna Bialasiewicz

Eine qualifizierte Berufsbildung ermöglicht einen guten Einstieg in die Arbeitswelt und bietet die Basis für eine erfolgreiche berufliche und persönliche Entwicklung.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, dem strukturellen und ökonomischen Wandel sowie angesichts eines steigenden Bedarfs an gut qualifizierten Fachkräften ist ein anpassungsfähiges Berufsbildungssystem notwendig.

Ziel der Berufsbildungsforschung ist es, die zentralen Herausforderungen für Innovation im deutschen Berufsbildungssystem zu identifizieren und konkrete Handlungsoptionen zur strukturellen Verbesserung der beruflichen Bildung zu erarbeiten.

Gemäß § 84 Berufsbildungsgesetz (BBiG) soll die Berufsbildungsforschung daher unter anderem

  • inländische, europäische und internationale Entwicklungen in der Berufsbildung beobachten,
  • Anforderungen an Inhalte und Ziele der Berufsbildung ermitteln sowie
  • Weiterentwicklungen der Berufsbildung in Hinblick auf gewandelte wirtschaftliche, gesellschaftliche und technische Erfordernisse vorbereiten.

Erster Ansprechpartner zur Durchführung der Berufsbildungsforschung ist gemäß § 90 Abs. 2 BBiG das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Das BIBB führt seine Forschung auf der Grundlage eines jährlichen Forschungsprogramms durch. Zur Bearbeitung von eher kurzfristig zu lösenden Fragestellungen beauftragt bzw. fördert das BMBF darüber hinaus eigeninitiativ weitere Aktivitäten zur Berufsbildungsforschung. Diese sind in der Berufsbildungsforschungsinitiative (BBFI) sowie in der BMBF-Initiative zur Früherkennung von Qualifikationserfordernissen gebündelt.