Berufsorientierungsprogramm

Das Berufsorientierungsprogramm unterstützt Schülerinnen und Schüler frühzeitig darin, ihre Stärken zu erkennen und erste praktische Erfahrungen mit der Berufswelt zu sammeln. Das hilft ihnen bei ihrer künftigen Berufswahl.

Schülerinnen und Schüler mit Ausbilder an der Werkbank bei den Werkstatttagen des Berufsorientierungsprogramms © Berufsorientierungsprogramm des BMBF / Annegret Hultsch Photography

Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) besteht aus einer Potenzialanalyse in der 7. Klasse und Werksstatttagen in der 8. Klasse. In der Potenzialanalyse erfahren Jugendliche mehr über ihre Neigungen, Kompetenzen und Stärken. Anschließend können sie ganz praktisch und wirklichkeitsnah mindestens drei Berufsfelder kennenlernen.

Damit erhalten sie zusätzliche Motivation, den Schulabschluss zu erreichen, und sie gewinnen einen guten Einblick in viele Berufsfelder. Und es hilft ihnen, einen geeigneten Praktikums- und Ausbildungsplatz zu finden und eine gute Wahl zwischen Ausbildung und Studium zu treffen. Spätere Ausbildungs- oder Studienabbrüche können dadurch verhindert werden.

Die Maßnahmen werden in überbetrieblichen oder vergleichbaren Berufsbildungsstätten durchgeführt. Diese können hierfür Fördermittel beantragen. Für neue Anträge gelten seit dem 1. Januar 2019 die Förderrichtlinien vom 11. Dezember 2018.

Das Berufsorientierungsprogramm trägt wesentlich zur Initiative Bildungsketten bei. Durch diese Initiative werden Förderelemente von Bund und Ländern zum Übergang Schule – Beruf eng miteinander verzahnt – wie die Glieder einer Kette.

Über das Berufsorientierungsprogramm wird auch die Initiative Klischeefrei unterstützt. Diese setzt sich für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ein, damit Jugendliche den Beruf finden und ergreifen, der – klischeefrei – zu ihnen, ihren Stärken, Fähigkeiten und Interessen passt.