Berufsorientierungsprogramm

Das Berufsorientierungsprogramm unterstützt Schülerinnen und Schüler frühzeitig darin, ihre Stärken zu erkennen und erste praktische Erfahrungen mit der Berufswelt zu sammeln. Das hilft ihnen bei ihrer künftigen Berufswahl.

Schülerinnen und Schüler mit Ausbilder an der Werkbank bei den Werkstatttagen des Berufsorientierungsprogramms © Berufsorientierungsprogramm des BMBF / Annegret Hultsch Photography

Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) besteht aus einer Potenzialanalyse in der 7. Klasse und Werksstatttagen in der 8. Klasse. In der Potenzialanalyse erfahren Jugendliche mehr über ihre Neigungen, Kompetenzen und Stärken. Anschließend können sie ganz praktisch und wirklichkeitsnah mindestens drei Berufsfelder kennenlernen.

Damit erhalten sie zusätzliche Motivation, den Schulabschluss zu erreichen und sie gewinnen einen guten Einblick in viele Berufsfelder. Und es hilft ihnen, einen geeigneten Praktikums- und Ausbildungsplatz zu finden und eine gute Wahl zwischen Ausbildung und Studium zu treffen. Spätere Ausbildungs- oder Studienabbrüche können dadurch verhindert werden.

Die Maßnahmen werden in überbetrieblichen oder vergleichbaren Berufsbildungsstätten durchgeführt. Diese können hierfür Fördermittel beantragen. Für neue Anträge gelten seit dem 1. Januar 2015 die Förderrichtlinien vom 18. November 2014 und neue Qualitätsstandards für die Potenzialanalyse.

Das Berufsorientierungsprogramm trägt wesentlich zur Initiative Bildungsketten bei. Hierin werden verschiedene Förderelemente zum Übergang Schule – Beruf eng miteinander verzahnt – wie die Glieder einer Kette.