Bildung im Schulalter

Bildungspolitik ist in Deutschland aufgrund der föderalen Struktur Ländersache. Das Bundesbildungsministerium engagiert sich aber in übergreifenden Fragen des Bildungssystems – auf nationaler und internationaler Ebene.

Sprachkompetenz wird hier besonders gefördert: Johanna Wanka mit Schülerinnen und Schülern des Ernst-Abbe-Gymnasiums in Berlin Neukölln. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Mit dem sechsten Lebensjahr verändert sich für Kinder vieles: Die Schule wird nach dem Kindergarten der wichtigste Bildungsort. In der Schule lernen Kinder grundlegende soziale Kompetenzen im Umgang mit Gleichaltrigen, sie erlernen systematisch Wissen und erfahren eine Grundausbildung in mathematisch-naturwissenschaftlichen, sprachlichen, historisch-politischen und der ästhetischen Fächern.

Das Schulsystem ist in Deutschland föderal geordnet. Das heißt, die Hoheit über die Gestaltung von Lehrcurricula beispielsweise haben die Bundesländer. Das Bundesbildungsministerium engagiert sich daher für die übergreifenden Aspekte der Schulbildung, die über den Föderalismus Deutschlands hinausreichen – wie den Ausbau der Ganztagsschulen oder die internationalen Vergleichsstudien.

Denn in einer zunehmend globalisierten Welt ist der Wettbewerb um die Zukunftschancen für Deutschland auch ein internationaler Wettbewerb um die Qualität von Bildungssystemen geworden. Deswegen ist eine Beteiligung an internationalen Leistungsvergleichsuntersuchungen von hoher Bedeutung. Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren an wichtigen internationalen Leistungsvergleichen wie PISA, IGLU oder TIMSS beteiligt. Die Ergebnisse der Studien zeigen, über welche Kompetenzen und Einstellungen deutsche Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich verfügen.