Bildung in arabischen Ländern unterstützen

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat in Berlin das 7. arabisch-deutsche Bildungsforum eröffnet. In diesem Jahr geht es vor allem um Zusammenarbeit bei Energie und Tourismus.

Familienfoto; v.l.: Birgit Thomann (Deutschland), Khalifa Al Thani (Qatar), Reinhold Weiß (Deutschland), Ahmed Fajad Al Fuhaid (Saudi-Arabien), Abdulrahman Al Khulaifi (Qatar), Mohamed Al Azabi (Libyen), Johanna Wanka, Ulrich Meinecke (Deutschland), Saida Ounisse (Tunesien), Peter Ramsauer, Nael Al Kabariti (Irak), E. Kasry (Tunesien), Abdulaziz Al Mikhlafi (Ghorfa)
Familienfoto; v.l.: Birgit Thomann (Deutschland), Khalifa Al Thani (Qatar), Reinhold Weiß (Deutschland), Ahmed Fajad Al Fuhaid (Saudi-Arabien), Abdulrahman Al Khulaifi (Qatar), Mohamed Al Azabi (Libyen), Johanna Wanka, Ulrich Meinecke (Deutschland), Saida Ounisse (Tunesien), Peter Ramsauer, Nael Al Kabariti (Irak), E. Kasry (Tunesien), Abdulaziz Al Mikhlafi (Ghorfa) © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Das Bildungsniveau und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes  hingen eng zusammen, sagte Bundesministerin Johanna Wanka bei der Eröffnung des 7. deutsch-arabischen Bildungsforums in Berlin. Dabei verwies sie auf die Transformationsprozesse in vielen arabischen Staaten. Der Austausch von Wissen und Erfahrung könne dazu beitragen, diese Prozesse zu intensivieren.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka neben Ahmed Fajad Al Fuhaid aus Saudi-Arabien.
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka neben Ahmed Fajad Al Fuhaid aus Saudi-Arabien. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

So setzt das deutsch-arabische Bildungsforum bei Schlüsselthemen an, bei denen einerseits die Berufsbildung eine wichtige Rolle spielt und bei denen andererseits deutsche Unternehmen prädestiniert sind, durch ihre Expertise zu unterstützen. Es ist damit ein hervorragender Marktplatz von Ideen und Angeboten für Partnerschaften. Es trägt dazu bei, Kontakte zu vertiefen und gegenseitiges Verständnis zu stärken.

Die Konferenz, die unter Schirmherrschaft der Bundesbildungsministerin steht, konzentriert sich in diesem Jahr auf Berufsbildungsprojekte im Energiesektor und in der Tourismusbranche sowie auf die Hochschulbildung. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf den Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung der Berufsbildung und auf der Frage, wie junge Absolventinnen und Absolventen mit den in ihrer Ausbildung erworbenen Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hält auf dem 7. Arabisch-Deutschen Bildungsforum ein Grußwort.
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hält auf dem 7. Arabisch-Deutschen Bildungsforum ein Grußwort. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

In die berufliche Qualifizierung der Bevölkerung zu setzen, sei ein Weg, um die Abhängigkeit vom Erdöl zu begrenzen, sagte Bundesministerin Wanka.  Die Region bringe dazu gute Voraussetzungen mit: eine vorteilhafte strategische Lage, einen hohen Anteil junger Menschen an der Bevölkerung und natürliche Ressourcen. Deutsche Fachleute und Unternehmen könnten mit ihrem Know-how wichtige Partner sein.

Enge persönliche Netzwerke

Deutschland und die arabischen Länder arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsprojekten zusammen. Neben den geschäftlichen Partnerschaften haben sich dabei enge persönliche Netzwerke gebildet.