Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) liefert einmal pro Legislaturperiode statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Mann nimmt Buch aus einem Regal in einer Bibliothek
Für Wissenschaft und Gesellschaft: Nachwuchswissenschaftler tragen bei zu Erkenntnisgewinn und Innovation. © istockphoto.com/skynesher

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler tragen auf entscheidende Weise zu Erkenntnisgewinn und Innovation bei. Zugleich ist wissenschaftlicher Nachwuchs eine Voraussetzung, um den zukünftigen Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in der modernen Wissensgesellschaft abdecken zu können – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen.

Fundierte statistische Daten

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) liefert einmal pro Legislaturperiode fundierte statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zur wissenschaftlichen Qualifizierung in der Promotions- und Post-doc-Phase sowie zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und beruflichen Perspektiven für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Deutschland. Er bildet damit eine wichtige Grundlage für die Diskussion und Weiterentwicklung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Darüber hinaus berührt der Bericht auch Fragen der Hochschulentwicklung, der Hochschulsteuerung und der Bildungspolitik bis auf EU-Ebene. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs selbst und die individuellen Karriereentscheidungen liefert der Bericht wichtiges Orientierungswissen.

Unabhängiges Konsortium

Der erste BuWiN erschien im Jahr 2008. Die folgenden drei Berichte (2013, 2017 und 2021) wurden von einem unabhängigen wissenschaftlichen Konsortium erstellt und verantwortet. Das BMBF hat die Berichte gefördert. Die Federführung des im Februar 2021 veröffentlichten Berichts hatte das Institut für Innovation und Technik (iit), Berlin. Die weiteren Mitglieder des Konsortiums waren das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF), das International Centre for Higher Education Research Kassel (INCHER-Kassel) sowie das Statistische Bundesamt. Das Konsortium wurde durch einen wissenschaftlichen Beirat beraten.