Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs

Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler tragen auf entscheidende Weise zu gesellschaftlichem Erkenntnisgewinn und Innovation bei. Zugleich ist Wissenschaftlicher Nachwuchs eine Voraussetzung, um den zukünftigen Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in der modernen Wissensgesellschaft abdecken zu können. Aus diesem Grund kommt der Berichterstattung zum Wissenschaftlichen Nachwuchs besondere Bedeutung zu.

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) enthält fundierte statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zur wissenschaftlichen Qualifizierung in der Promotions- und Post-Doc-Phase sowie zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und beruflichen Perspektiven für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Deutschland. Er bildet damit eine wichtige Grundlage zur Diskussion und Weiterentwicklung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Wissenschaftlichen Nachwuchs. Darüber hinaus berührt der Bericht auch Fragen der Hochschulentwicklung, der Hochschulsteuerung und der Bildungspolitik bis auf EU-Ebene.

Mit dem BuWiN wird die Selbstverpflichtung der Bundesregierung erfüllt, einmal pro Legislaturperiode mit wechselnden Schwerpunkten zur Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses zu berichten. Nach der Veröffentlichung des ersten BuWiN im Jahr 2008 und des zweiten BuWiN im Jahr 2013 wird der nächste BuWiN im Jahr 2017 erscheinen.

An der Erstellung des BuWiN 2017 arbeitet ein unabhängiges wissenschaftliches Konsortium unter der Leitung des Instituts für Innovation und Technik (iit). Die weiteren Mitglieder des Konsortiums sind das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF), das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), das Internationale Zentrum für Hochschulforschung Kassel (INCHER-Kassel), das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie das Statistische Bundesamt. Das Konsortium wird durch einen wissenschaftlichen Beirat beraten.