Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) liefert einmal pro Legislaturperiode statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Für Wissenschaft und Gesellschaft: Nachwuchswissenschaftler tragen bei zu Erkenntnisgewinn und Innovation. © istockphoto.com/skynesher

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler tragen auf entscheidende Weise zu Erkenntnisgewinn und Innovation bei. Zugleich ist wissenschaftlicher Nachwuchs eine Voraussetzung, um den zukünftigen Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in der modernen Wissensgesellschaft abdecken zu können. Aus diesem Grund kommt der Berichterstattung zum wissenschaftlichen Nachwuchs besondere Bedeutung zu.

Fundierte statistische Daten

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) liefert einmal pro Legislaturperiode fundierte statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zur wissenschaftlichen Qualifizierung in der Promotions- und Post-doc-Phase sowie zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und beruflichen Perspektiven für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Deutschland. Er bildet damit eine wichtige Grundlage für die Diskussion und Weiterentwicklung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Darüber hinaus berührt der Bericht auch Fragen der Hochschulentwicklung, der Hochschulsteuerung und der Bildungspolitik bis auf EU-Ebene.

Nach der Veröffentlichung des ersten BuWiN im Jahr 2008 und des zweiten BuWiN im Jahr 2013 ist der dritte BuWiN im Februar 2017 erschienen.

Unabhängiges Konsortium

Erstellt wurde er von einem unabhängigen wissenschaftlichen Konsortium unter der Leitung des Instituts für Innovation und Technik (iit), Berlin. Die weiteren Mitglieder des Konsortiums waren das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF), das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), das Internationale Zentrum für Hochschulforschung Kassel (INCHER-Kassel), das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie das Statistische Bundesamt. Das Konsortium wurde durch einen wissenschaftlichen Beirat beraten.