Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sagt anlässlich der Änderung des Grundgesetzes im Kabinett :

„Heute haben wir im Kabinett einen entscheidenden Schritt getan, um sowohl den Digitalpakt Schule als auch den Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder voranzutreiben. Das Kabinett hat die Änderung des GG-Artikels 104c beschlossen, der für die im Koalitionsvertrag vorgesehene Investitionsoffensive für Schulen Voraussetzung ist.

Bund und Länder haben gemeinsam ein großes Interesse daran, die Möglichkeiten zu schaffen, dass Schülerinnen und Schüler auch die vielfältigen digitalen Lernmethoden nutzen können. Das betrifft alle Schulen, von der Grundschule, über die Sekundarschulen bis zur Berufsschule. Zudem müssen unsere Kinder und Jugendlichen in einer Welt, die durch die rasche Digitalisierung geprägt ist, deren Chancen und Risiken erkennen. Ich bin zuversichtlich, dass nun auch die nächsten Schritte zügig folgen werden, damit nach der Verabschiedung der GG-Änderung in Bundestag und Bundesrat voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auch schnell die Bund-Länder-Vereinbarung zum Digitalpakt Schule geschlossen werden kann. Wir haben keine Zeit zu verlieren. 40 000 Schulen und rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland warten darauf. Auch für die Ganztagschulbetreuung, die wir ermöglichen werden, ist dies ein guter Tag. Wir werden die neuen Möglichkeiten nutzen."