Bundesforschungsministerin Wanka zum Wissenschaftsbarometer

"Es ist eine gute Nachricht, dass sich eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland für Wissenschaft und Forschung interessiert. Für eine erfolgreiche Forschungspolitik ist das eine wichtige Voraussetzung. Erfreulich ist auch das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger, sich schon frühzeitig an  der Formulierung von Forschungsfragen zu beteiligen. Ermutigend ist zudem, dass die Menschen nicht nur mitreden, sondern auch in Projekten mitmachen wollen. Diesen Menschen macht das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein wichtiges Angebot: Mit der Förderung von Projekten der Bürgerwissenschaften stärken wir die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern mit Bürgern. Es gibt aber auch Ergebnisse, die zeigen, dass wir noch mehr tun müssen, etwa wenn es um die Impfbereitschaft geht: Wichtig ist, auch die Menschen zu erreichen, die sich gegenüber Aussagen der Wissenschaft verschließen."


Hintergrund:

Mit dem Wissenschaftsbarometer ermittelt die Initiative Wissenschaft im Dialog einmal im Jahr die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger zur Forschung. Bei der aktuellen Umfrage geben 58 Prozent der Befragten an, ihr Interesse an Wissenschaft sei groß oder sehr groß. 40 Prozent sagen, sie würden gern in einem Projekt mitforschen. Es gibt aber auch kritische Werte: 12 Prozent der Befragten sagen, dass sie der Wissenschaft nicht oder eher nicht vertrauen, 37 Prozent sind hier unentschieden. Und 13 Prozent der Befragten geben an, dass das Impfen von Kindern mehr schade als nütze.

[Die Ministerin bezieht sich auf heute veröffentlichte Zahlen des Wissenschaftsbarometers 2017 der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD).]