Bundespreis für Kunststudierende: Preisträgerinnen und Preisträger zeigen ihre Werke

Ausstellungseröffnung des 23. Bundeswettbewerbs „Bundespreis für Kunststudierende“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Ausstellungseröffnung des 23. Bundeswettbewerbs „Bundespreis für Kunststudierende“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Bundeskunsthalle zeigt vom 9.11.2017 bis 28.1.2018 Werke der studentischen Preisträgerinnen und Preisträger
  • Acht Studierende von sechs Kunsthochschulen teilen sich 30.000 Euro Preisgeld und 18.000 Euro Produktionsstipendien

Bonn/Berlin, 9. November 2017. Die acht Kunststudierenden, die den 23. Bundeswettbewerb „Bundespreis für Kunststudierende“ gewonnen haben, zeigen ab heute ihre Werke in der Bundeskunsthalle in Bonn.

Eine dreiköpfige Fachjury hat sie aus mehr als 50 für den Wettbewerb nominierten Kunststudierenden der Kunsthochschulen und Akademien in Deutschland ausgewählt. Erstmals stellen die jungen Künstlerinnen und Künstler nicht nur jeweils ein spezielles Kunstwerk aus, sondern bekommen Raum, um ein Spektrum ihrer Kunstwerke zu zeigen. Sie werden dabei erstmals durch Kuratoren aus der Kunsthalle begleitet. Neu ist auch, dass die Ausgezeichneten ein Produktionsstipendium erhalten.

Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger:

  • Stephanie Glauber, Kunsthochschule für Medien Köln
  • Ivana Matic, Kunsthochschule Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Vera Palme, Staatliche Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, Frankfurt am Main
  • Lukas Rehm und Tilmann Rödiger, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Jonas Roßmeißl, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
  • Paul Spengemann, Hochschule für bildende Künste Hamburg
  • Andrzej Steinbach, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

In der Ostgalerie und im Zentralkabinett der Bundeskunsthalle zeigen die Studierenden ihr künstlerisches Schaffen; die Gewinner aus sechs Hochschulen werden dafür mit insgesamt 30.000 Preisgeld sowie 18.000 Euro Produktionsstipendien unterstützt. Zur Ausstellung, die bis zum 28. Januar 2018 dauert, ist ein Katalog erschienen, gestaltet von der Hochschule der Bildenden Künste Saar.

Eröffnet wird die Ausstellung von den drei am Wettbewerb beteiligten Projektpartnern: dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, das den Wettbewerb fördert, der Bundeskunsthalle, die die Ausstellung ausrichtet, sowie dem Deutschen Studentenwerk, das den Wettbewerb organisiert.

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka erklärt zur Ausstellungseröffnung: „Ich freue mich sehr, dass die Preisträgerinnen und Preisträger ab diesem Jahr mehr Raum für ihre Kunst bekommen und mehrere ihrer Werke präsentieren können. Der Bundespreis, verbunden mit einem Produktionsstipendium für Kunststudierende, soll ihnen bereits während des Studiums den Weg in eine erfolgreiche berufliche Praxis ebnen."

Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle, sagt. „Der Wettbewerb gehört seit mehr als 20 Jahren zum Programm unseres Hauses. Wir freuen uns, ihn in diesem Jahr erstmals mit neuer Konzeption präsentieren zu können und uns auf die Werke der Preisträgerinnen und Preisträger zu fokussieren.“

„Die acht Kunststudierenden bekommen ein absolut hochwertiges Podium für ihre Arbeiten; die Aufmerksamkeit sowohl der Kunstszene als auch des Publikums ist ihnen sicher. Das ist eine einmalige Nachwuchsförderung, und wir sind stolz, dazu einen Beitrag leisten können“, freut sich Prof. Dr. Dieter Timmermann, der Präsident des Deutschen Studentenwerks.

Hintergrund:

Der „Bundespreis für Kunststudierende“ 2016/2017 richtet sich an die 24 in der Kunsthochschulrektorenkonferenz organisierten Kunsthochschulen und Akademien Deutschlands. Sie nominieren jeweils zwei ihrer Studierenden oder studentische Teams. Der Bundespreis für Kunststudierende ist ein in dieser Form einzigartiges Forum für den künstlerischen Nachwuchs in Deutschland. Bis zur 22. Auflage hieß der Wettbewerb „Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus“ und war eine Gruppenausstellung aller Nominierten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lobt den Wettbewerb seit 1983 aus; das Deutsche Studentenwerkorganisiert ihn. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt die Werke der Preisträgerinnen und Preisträger exklusiv in einer Ausstellung.

Die Jury:

Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin, Museum Ludwig, Köln

Matthias Ulrich, Kurator, Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main

Bettina Steinbrügge, Direktorin, Kunstverein in Hamburg