BundesUmweltWettbewerb

Städte voller Abgase, Müllberge, verseuchte Flüsse und Klimaveränderungen bedrohen unseren Lebensraum und gefährden unsere Erde. Beim BundesUmweltWettbewerb entwickeln junge Leute Konzepte für einen besseren Umweltschutz.

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Umweltprobleme erkennen, clevere Lösungen dafür suchen und deren Umsetzung auf den Weg bringen – darum geht es beim „BundesUmweltWettbewerb“ (BUW). Jahr für Jahr entstehen auf diese Weise tolle Wettbewerbsarbeiten, wie zum Beispiel zum Schutz von Wildbienen oder zur Hochwasservorbeugung, zur Nutzung von Laub als nachhaltigem Dämmstoff oder zum Wassersparen beim Duschen.

Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln.

Das Motto des Wettbewerbs

Mitmachen können junge Leute zwischen 10 und 20 Jahren. Das Thema der Projektarbeit ist frei wählbar. Um am Wettbewerb teilzunehmen, muss man aber nicht unbedingt ein Naturwissenschaftler sein. Umweltprobleme sind vielfältig und berühren oft viele unterschiedliche Lebensbereiche. Deshalb lassen sich auch in Bereichen wie Technik und Wirtschaft, Gesundheit oder Politik interessante Fragestellungen finden.

Einsendeschluss für die Arbeit ist jedes Jahr der 15. März. Die eingereichten Projekte werden in zwei Alterskategorien bewertet: Beim „BundesUmweltWettbewerb I“, kurz „BUW I“, starten Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren – allein oder als Gruppe von maximal 20 Leuten. 17- bis 20-Jährige nehmen am „BUW II“ teil. Auch dort kann man sich als Einzelperson oder als Team von bis zu sechs Mitgliedern anmelden.

Wer die Jury überzeugt, darf sich über Sach- und Geldpreise freuen. Ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger werden zusätzlich für die Begabtenförderung vorgeschlagen. Zwei besonders erfolgreiche Projektteams reisen zur „Internationalen Umweltprojekt-Olympiade“ (INEPO) in Istanbul.

Der „BundesUmweltWettbewerb“ wird ausgetragen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel. Gefördert wird der Wettbewerb mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.