Bundesweite Informatikwettbewerbe

Bei jungen Menschen das Interesse für Informatik wecken, Begabungen aufspüren und fördern - das ist das Ziel der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF).

Die Wettbewerbe bieten einen jeweils altersgerechten Einstieg:

  • Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat und Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich Informatik. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche der Klassen 3 bis 13. Der Online-Wettbewerb fördert das digitale Denken. Die Aufgaben erfordern keinerlei Informatik-Vorkenntnisse. 2019 nahmen 401.737 Schülerinnen und Schüler aus 2308 Schulen nahmen teil. In Abhängigkeit vom Alter müssen lebensnahe und alltagsbezogene Aufgaben innerhalb von 30, 35 bzw. 40 Minuten am Computer bearbeitet werden.

  • Der Jugendwettbewerb Informatik (JwInf) richtet sich an Kinder und Jugendliche, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten. Er baut damit die Brücke zwischen den kompakten Denkaufgaben beim Informatik-Biber und den komplexeren Problemstellungen beim Bundeswettbewerb Informatik (BwInf). Für Programmier-Neulinge steht Lernmaterial bereit, mit dem alle zur Teilnahme nötigen Kenntnisse erworben werden können. Mitmachen kann jede Schülerin und jeder Schüler. Empfohlen wird eine Teilnahme ab der Jahrgangsstufe 5.

Originell und unterhaltsam: Der Bundeswettbewerb Informatik

Im Urwald von Informatien ist ein Rhinozelfant
gefunden worden. Wie konnte das Tier so lange verborgen bleiben? Wann fallen das orthodoxe Weihnachtsfest und das katholische und protestantische Osterfest zum ersten Mal auf den gleichen Tag? Und wie verläuft das Buhnenrennen zweier Hunde am Nordseestrand, gibt es einen Fluchtplan?

  • Der Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) ist der traditionsreichste Wettbewerb unter den "Bundesweiten Informatikwettbewerben" und richtet sich an Schülerinnen, Schüler und Auszubildende bis 21 Jahre, vor dem Studium oder einer Berufstätigkeit. In drei Runden können die Teilnehmenden Informatiktalent und –kenntnisse beweisen und weiterentwickeln. Die Teilnahme am Wettbewerb eröffnet Chancen auf attraktive Informatik-Camps führender Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Dort bietet sich auch die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu Institutionen und Teilnehmern zu knüpfen, aber auch die Praxis hautnah kennen zu lernen.

Auswahlverfahren zur Internationalen Informatikolympiade (IOI): Aus den bis zu 20 Besten des Bundeswettbewerbs Informatik wird in drei Lehrgängen das Team ermittelt, das an der IOI teilnimmt. Aus rund 80 Ländern werden je vier Teilnehmende entsandt, die in zwei Prüfungen innerhalb kurzer Zeit anspruchsvolle algorithmische Probleme bearbeiten und ihre Lösungen in fehlerfreie Programme umsetzen. Die IOI ist die jährlich stattfindende Weltmeisterschaft für den Informatik-Nachwuchs.

Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Schirmherr ist der Bundespräsident. Sie gehören zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben.