Bundesweite Informatikwettbewerbe

Bei jungen Menschen das Interesse für Informatik wecken, Begabungen aufspüren und fördern - das ist das Ziel der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Sie bieten ihnen einen jeweils altersgerechten Einstieg in das Fach.

Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Schirmherr ist der Bundespräsident. Sie gehören zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben und umfassen folgende Projekte:

  • Der Informatik-Biber ist Deutschlands größter Online-Schülerwettbewerb im Bereich Informatik. Er fördert das digitale Denken. Die Aufgaben erfordern keinerlei Informatik-Vorkenntnisse. Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der Wettbewerb jährlich neue Rekordzahlen. 2016 nahmen knapp 290.000 Kinder und Jugendliche daran teil. Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Er umfasst 15 Aufgaben, die innerhalb von maximal 40 Minuten am Computer bearbeitet werden müssen. Grundschüler lösen neun Aufgaben in 30 Minuten.

  • Der Jugendwettbewerb Informatik (JwInf) richtet sich an Kinder und Jugendliche, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten. Er ist - anders als der Bundeswettbewerb Informatik - in der ersten Runde ein reiner Online-Wettbewerb, genauso wie der Informatik-Biber. Aber: anders als beim "Biber" wird hier programmiert. Mitmachen kann jede Schülerin und jeder Schüler. Empfohlen wird eine Teilnahme ab der Jahrgangsstufe 5. Der JwInf hat 2017 zum ersten Mal stattgefunden.

Originell und unterhaltsam: Der Bundeswettbewerb Informatik

Im Urwald von Informatien ist ein Rhinozelfant
gefunden worden. Wie konnte das Tier so lange verborgen bleiben? Wann fallen das orthodoxe Weihnachtsfest und das katholische und protestantische Osterfest zum ersten Mal auf den gleichen Tag? Und wie verläuft das Buhnenrennen zweier Hunde am Nordseestrand, gibt es einen Fluchtplan?

  • Der Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) ist der traditionsreichste Wettbewerb unter den "Bundesweiten Informatikwettbewerben" und richtet er sich an Schülerinnen, Schüler und Auszubildende bis 21 Jahre, die in drei Runden Informatiktalent und -kenntnisse weiterentwickeln und beweisen können.  Die Teilnahme am Wettbewerb eröffnet Chancen auf attraktive Informatik-Camps führender Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Im Rahmen dieser Workshops bietet sich die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu Institutionen und Teilnehmern zu knüpfen, aber auch die Praxis hautnah kennen zu lernen.

  • Auswahlverfahren zur Internationalen Informatikolympiade (IOI): Teilnehmer des Bundeswettbewerbs Informatik können versuchen, sich in mehreren Trainingsrunden für das Team zu qualifizieren, das an der Internationalen Informatikolympiade (IOI) teilnimmt. Die IOI ist sozusagen die jährliche Weltmeisterschaft für den schulischen Informatiknachwuchs.