Cluster-Netzwerke-International

Globale Herausforderungen und weltweite Innovationschancen übersteigen oft die Möglichkeiten regionaler Innovations- und Wertschöpfungsketten. Sie müssen dadurch immer häufiger arbeitsteilig mit internationalen Partnern angegangen werden.

Auszeichnung der erfolgreichen Bewerbungen in der ersten Runde der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ auf der 3. BMBF-Clusterkonferenz 2015
Gewinner in der ersten Runde der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ © Hans-Christian Plambeck

Innovationen durch internationale Vernetzung

Wettbewerbsfähig und innovativ bleibt, wer seine eigenen Fähigkeiten mit denen anderer teilt und um internationales Wissen erweitert. Die stärkere internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft ist deshalb ein zentrales Element der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Durch die weltweite Zusammenarbeit mit den besten Köpfen wird das Innovationspotenzial der Wissenschaft gesteigert. Gleichzeitig werden die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt und Lösungen für globale Herausforderungen vorangebracht.

Erfolgreiches zusammenfügen: Cluster und Netzwerke internationalisieren

In Deutschland arbeiten Wissenschaft, Wirtschaft und andere regionale Akteure bereits erfolgreich in Clustern und Netzwerken zusammen. Gemeinsam entstehen branchen- und technologieübergreifend neue, zukunftsträchtige Techniken, Produkte und Lösungen. In vielen Fällen wurden bereits erste Kontakte zu anderen führenden Regionen mit ergänzenden Fähigkeiten geknüpft.

Das Bundesforschungsministerium unterstützt mit der Fördermaßnahme zur Internationalisierung Spitzencluster, Zukunftsprojekte und vergleichbare Netzwerke dabei, für ihre Akteure eine Brücke in die Welt zu bauen. Erfolgreiche Bewerber sollen in einer Konzeptions- und einer Umsetzungsphase bestehende Kontakte zu internationalen Kooperationen ausbauen und mit gemeinsamen Forschungsprojekten Innovationssprünge realisieren. Damit werden beide Seiten innovativer und können sich besser im internationalen Wettbewerb behaupten.

Förderung

Mit der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ wird die Entwicklung von Internationalisierungskonzepten und deren Umsetzung in Projekten auf Augenhöhe mit weltweiten Partnern mit jeweils bis zu vier Millionen Euro über bis zu fünf Jahre unterstützt. Das unabhängige Auswahlgremium hat in der zweiten Ausschreibungsrunde elf Projekte zur Förderung empfohlen.  Diese starten Anfang 2017.

Am 1. Dezember 2015 hat zudem ein umfassendes Projekt zur Begleitforschung seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, das Wissen zur internationalen Zusammenarbeit von Clustern und Netzwerken kontinuierlich weiterzuentwickeln und Grundlagen für die Analyse der Förderwirkungen zu schaffen. Parallel unterstützt die Begleitforschung die Beteiligten beim Erfahrungsaustausch über die erfolgreiche Erarbeitung und Umsetzung ihrer Internationalisierungsstrategien. Entsprechend des Charakters als „lernende Maßnahme“ beabsichtigt das BMBF, zu aufkommenden relevanten Frage­stellungen zusätzliche Begleitstudien zur Weiterentwicklung und zum Erfahrungs­austausch zu ermöglichen.

Die dritte Ausschreibungsrunde der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ endet am 15.03.2017 mit der Einreichungsfrist für Wettbewerbsbeiträge.

Zeitlicher Ablauf der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken" © BMBF

Die Vorlage für Ihre Skizze erhalten Sie auf Anfrage von uns. Diese Vorlage ist zwingend für Ihre Einreichung zu verwenden. Interessierten Clustermanagement-Organisationen und Netzwerken wird die Möglichkeit geboten, sich am 6. Dezember 2016 in Bonn und am 13. Dezember 2016 in Berlin jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die 3. Wettbewerbsrunde zu informieren. Um vorherige Anmeldung wird über den weiterführenden Link gebeten (s. rechte Spalte).